Allgemein

Wassertiefeninstandsetzung im Bereich LandungsbrĂŒcke – April bis Juli 2022

Arbeitsschiff im Bereich LandungsbrĂŒcke (links)

Nach dem Binnenhafen und dem DĂŒnenhafen ist nun auch der Bereich der LandungsbrĂŒcke „reif“ fĂŒr eine Wassertiefeninstandsetzung. Die Gemeinde Helgoland beabsichtigt, mit der Unterhaltungsbaggerung die wasserseitige ZugĂ€nglichkeit an der LandungsbrĂŒcke zu verbessern. In den letzten Jahren kam es auch hier sukzessive zu Materialablagerungen, sodass bereits seit einiger Zeit die Treppe 2 bei Niedrigwasser nicht mehr angefahren werden kann. Die Rampe 1 ist nicht mehr nutzbar, die Rampe 2 nur noch bei hohen und mittleren WasserstĂ€nden. Aus betrieblichen GrĂŒnden sollen zukĂŒnftig die Rampen 2 bis 5 wieder tideunabhĂ€ngig genutzt werden können. HierfĂŒr ist eine Entfernung des sedimentierten Materials erforderlich.

Vorarbeiten
Im Vorfeld war eine Bestandsaufnahme der Hafensohle durch eine Peilung notwendig. So konnten die Sedimentmasse und die Felslage ermittelt werden. Den Berechnungen zufolge handelt es sich um eine FlĂ€che von 8.400 mÂČ mit maximal 4.200 mÂł Baggergut, das anschließend verwertet bzw. entsorgt werden muss. Die Dicke der Sedimentschicht, die sogenannte SedimentmĂ€chtigkeit, kann bis zu 2 m betragen und wird im Mittel auf 0,5 m geschĂ€tzt.

KampfmittelrÀumung
Aufgrund des bestehenden Kampfmittelverdachts wird die FlĂ€che vor der Baggerung des Materials auf potenzielle Kampfmittel von Tauchern untersucht und gerĂ€umt. Auch andere metallische Störkörper wie Schrott sollen in diesem Zuge ausfindig gemacht werden. Beides wird in einem ca. dreimonatigen Tauchereinsatz erledigt. Magnetische Sonden oder auch SpĂŒllanzen und Sauger unterstĂŒtzen die Taucher beim AufspĂŒren der Störkörper.

Der erteilte Auftrag umfasst die Arbeiten zur Kampfmittelerkundung und -rĂ€umung und zur Baggerung der FlĂ€che sowie den Abtransport des Materials einschließlich der Entsorgung.

Nassbaggerarbeiten und Abschluss der Maßnahme
Die anschließenden Baggerarbeiten werden nur etwa drei Wochen in Anspruch nehmen. Hierbei kommen ein Arbeitsschiff mit Hydraulikbagger, zwei Klappschuten sowie ein Schlepper fĂŒr den Transport zum Einsatz. Zuletzt wird eine Abschlusspeilung zur Kontrolle der erreichten Wassertiefe durchgefĂŒhrt.

Zeitraum und EinschrÀnkungen
Die Maßnahme wird von April bis vsl. Juli 2022 andauern. In diesem Zeitraum ist die LandungsbrĂŒcke fĂŒr den wasserseitigen Betrieb zeitweise gesperrt. Die DĂŒnenfĂ€hre wird an diesen Tagen in Abstimmung mit dem BrĂŒckenkapitĂ€n bzw. der gemeindlichen Hafenbehörde und dem ausfĂŒhrenden Unternehmen in den Nordosthafen ausweichen. WĂ€hrend der gesamten Kampagne wird der Strandbereich weiterhin fĂŒr FreizeitaktivitĂ€ten zur VerfĂŒgung stehen.

 

Neubau der Gleitleisten am Helgolandkai

Der ca. 150 m lange Helgolandkai befindet sich im Eigentum der Gemeinde Helgoland und liegt im SĂŒden der Insel. Er begrenzt den HelgolĂ€nder Vorhafen in nördlicher Richtung. Östlich anschließend befinden sich die ca. 50 m lange SĂŒdkaje (2. Bauabschnitt) und der SĂŒddamm, beides im Besitz des WSV.

Von Herbst 2013 bis Sommer 2016 hat die Gemeinde die damalige SĂŒdkaje im Vorhafen von Helgoland saniert und auf ca. 150 m LĂ€nge als vorgesetzte Uferwand neu errichtet. Seit der Errichtung wird der neue Uferabschnitt als Helgolandkai bezeichnet.

Zur Optimierung der betrieblichen AblĂ€ufe am Helgolandkai ist nun vorgesehen, die an der Uferwand montierten Gleitleisten örtlich durch Gleittafeln zu ersetzen, um folgende Anforderungen zu erfĂŒllen:

–            Herstellung einer ebenen GrundflĂ€che fĂŒr den Einsatz von Pneumatikfendern

–            Herstellung einer ebenen GrundflĂ€che und Schutz der Kajenkonstruktion fĂŒr das Pushender Crew-Boote der Offshore-Windpark-Betreiber. „Pushen“ meint ein kontinuierliches Anfahren mit dem Bug gegen die Kaje fĂŒr Materialumschlag und PersonalĂŒberstieg.

Zudem ist vorgesehen, zahlreiche beschÀdigte Gleitleisten durch neue Gleitleisten zu ersetzen, örtliche Betonabplatzungen an Stahlbeton-Fertigteilen instand zu setzen, eine zusÀtzliche Haltering-Konstruktion herzustellen und Farbmarkierungen aufzubringen.

BetonschÀden und SchÀden an Gleitleisten

BeschÀdigte Gleitsleiste

 

Seit der Fertigstellung im August 2016 ist es infolge einiger Havarien und unplanmĂ€ĂŸigen, unsachgemĂ€ĂŸen Beanspruchungen durch Schiffe zu SchĂ€den an den vorhandenen Gleitleisten gekommen. An 16 Fertigteilen sind die Gleitleisten auf LĂ€ngen von 1 bis 3 m geschĂ€digt. SchĂ€den unterhalb der MTnw-Linie sind derzeit nicht bekannt. An 4 Fertigteilen wurden sanierungsbedĂŒrftige Betonabplatzungen festgestellt. Hervorstehende Schrauben wurden sofern möglich entfernt oder andernfalls abgetrennt.

Der Neubau der Gleitleisten am Helgolandkai beginnt im April 2022.

Neubau Haltering Ø 120 mm

Neubau Gleitleisten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nordost-Hafen Helgoland: Nordwest-Kaje und Marina

 

Der Nordost-Hafen der Insel soll ebenfalls ertĂŒchtigt werden. Er wird seit vielen Jahren vom Wassersportclub Helgoland, der Börte und der DĂŒnenfĂ€hre als Liege- bzw. Anlandungsplatz genutzt.

Der Bedarf an LiegeplĂ€tzen fĂŒr Sportboote ist mit der Zeit stetig gestiegen, sodass nun die ErtĂŒchtigung und der Ausbau des gesamten Nordost-Hafens als Marina geplant sind. Eine BauwerksprĂŒfung hat außerdem ergeben, dass die Nordwest-Kaje mittelfristig ertĂŒchtigt werden muss, um die Standsicherheit zu gewĂ€hrleisten. Die Kaje soll voraussichtlich durch eine VorschĂŒttung stabilisiert werden. Mit der Bereitstellung einer modernen Marina, inklusive der dazugehörigen landseitigen Infrastruktur, soll der Tourismus in diesem Sektor gestĂ€rkt werden.

Die finale Entscheidung ĂŒber die neue Gestaltung der Marina steht noch aus. Nach der Grundlagenermittlung und Vorplanung muss die Planung unter BerĂŒcksichtigung der Ergebnisse vertieft werden. Der Baubeginn ist voraussichtlich nicht vor Herbst 2022 zu erwarten.

Aktuelles zum Projekt gibt es in unserem Baublog.

Nordost-Hafen Helgoland: Nordwest-Kaje und Marina

April / Mai 2021

Im Zuge der Baugrunderkundung konnten Anfang April die Felsbohrungen zur Ermittlung der möglichen Bohransatzpunkte fĂŒr die Dalben der kĂŒnftigen Schwimmstege abgeschlossen werden. Nach getaner Arbeit wurde die Hubinsel von einem Schlepper wieder aus dem Nordost-Hafen entfernt. Die entnommenen Proben werden nun in einem Hamburger Labor untersucht. Die Ergebnisse bilden eine weitere Planungsgrundlage fĂŒr die Gestaltung der neuen Marina.

MĂ€rz / April 2021

Der Bedarf an LiegeplĂ€tzen fĂŒr Sportboote ist mit der Zeit stetig gestiegen, sodass nun die ErtĂŒchtigung und der Ausbau des gesamten Nordost-Hafens als Marina geplant sind. Eine BauwerksprĂŒfung hat außerdem ergeben, dass die Nordwest-Kaje mittelfristig ertĂŒchtigt werden muss, um die Standsicherheit zu gewĂ€hrleisten. Die Kaje soll voraussichtlich durch eine VorschĂŒttung stabilisiert werden.

Die Grundlagenermittlung und Vorplanung wurden bereits angestoßen. In EntwĂŒrfen und Konzepten wurden erste Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Hafen mit neuen LiegeplĂ€tzen gestaltet und genutzt werden könnte. Zur Diskussion steht vor allem, wie viele LiegeplĂ€tze in welcher GrĂ¶ĂŸenordnung möglich sind. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, bei effizienter Ausnutzung der LiegeflĂ€chen gleichzeitig den nautischen Anforderungen aller Nutzer gerecht zu werden.

Im Rahmen der Planung muss eine Baugrunderkundung stattfinden, um herauszufinden, wie der Baugrund der Hafensohle beschaffen ist und unter welchen Voraussetzungen er sich fĂŒr die geplanten Maßnahmen (VorschĂŒttung und Dalben) eignet. Dazu gehört auch die Ermittlung der Wassertiefen und der Seegangsparameter. Im Februar/MĂ€rz 2021 wurden in diesem Zuge subaquatische Bohrungen durchgefĂŒhrt, bei denen der Felssockel fĂŒr die Befestigung der neuen Dalben untersucht wurde. Im Vorfeld fand im Herbst 2020 die notwendige Kampfmittelsondierung der Bohransatzpunkte per Tauchereinsatz statt.

Die finale Entscheidung ĂŒber die neue Gestaltung der Marina steht noch aus. Nach der Grundlagenermittlung und Vorplanung muss die Planung unter BerĂŒcksichtigung der Ergebnisse vertieft werden. Der Baubeginn ist voraussichtlich nicht vor Herbst 2022 zu erwarten.

Binnenhafen: SĂŒdost- und SĂŒdwest-Ufer

22. Juni 2021

– Fertigstellung Abtransport Bohr- und Baggergut zur Entsorgung ans Festland
– Fertigstellung aller Pflasterarbeiten
– Fertigstellung der Bepflanzung der Beete
– Fertigstellung der Beleuchtung und Straßenmöblierung
– DichtigkeitsprĂŒfung und TV-Inspektion der Leitungen, SchĂ€chte, Rinnen und AblĂ€ufe
– Montage der vier Prallbleche an den RW-Einleitstellen

Der Juni 2021 markiert das Projektende des 2. Bauabschnittes Binnenhafen – ErtĂŒchtigung SĂŒdostufer. Am 30.06.2021 erklĂ€rte der Bauherr die Abnahme der neuen Uferkaje sowie der Promenade in der Straße „Am Binnenhafen“.

Zuvor herrschte reges Treiben im Baufeld, um alle ausstehenden Arbeiten an der OberflĂ€che fertigzustellen. Auch im Juli ging es noch kurzzeitig weiter, um einige Restleistungen und davon abhĂ€ngige FunktionsprĂŒfungen durchzufĂŒhren.

In den Junitagen wurde die neue Beleuchtung der Promenade final montiert und an das Bestandsnetz angeschlossen. Danach konnten die Pflanzbeete aufgefĂŒllt und mit GrĂ€sern, Hortensien und Rollrasen bepflanz werden. Weiterhin erfolgte die „Möblierung“ des SOU mit MĂŒlleimern und Rettungseinrichtungen.

Weiterhin wurde die PflasteroberflĂ€che fertiggestellt. Die fertige PflasteroberflĂ€che wurde sogleich genutzt, um mit dem Kanal-Inspektionswagen auf die Promenade zu fahren und die PrĂŒfung der Leitungen, SchĂ€chte, EinlĂ€ufe und Rinnen durchzufĂŒhren.

Mit den letzten Handgriffen an der Kajenkonstruktion wurden die Prallbleche an den vier Regenwassereinleitstellen montiert und alle Schraubverbindungen nachbeschichtet.

Im SĂŒdhafen und auf der DreiecksflĂ€che wurde parallel der Abtransport und die Entsorgung des Bohr- und Baggergutes vorangetrieben und abgeschlossen. Dieser Vorgang endete mit dem RĂŒckbau der Baustelleneinrichtung am Helgolandkai.

Auf dem Binnenhafenmole wurde sukzessive mit dem RĂŒckbau der nicht mehr benötigten Baustelleneinrichtung fortgefahren.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Helgoland wurden nach Fertigstellung aller Arbeiten im Baufeld die neuen Löschwasserentnahmestellen auf ihre Einsatzbereitschaft geprĂŒft und „eingeweiht“ und beschildert.

Mai / Juni 2021

– Beginn Abtransport Bohr- und Baggergut zur Entsorgung ans Festland
– Anschluss Kabelschacht KS05 ans Bestandsnetz in Hafenstraße und SĂŒdwestufer
– Anschluss WSA-Bestandsschacht an das neue KL-System
– VollstĂ€ndiger Einbau Frostschutzschicht
– VollstĂ€ndiger Einbau Schottertragschicht
– Fertigstellung der Tiefbord-Beeteinfassung hinter den Sitzmauern
– Kabelzieharbeiten fĂŒr die Beleuchtung der neuen Promenade
– Herstellung des Allverbund- und ModulaPlus-Betonsteinpflasters
– Steinschnittarbeiten zum Anarbeiten des Pflasters an die Rinnen und LĂ€ufer

Wie im Monat zuvor wurden auch im Mai und mit Beginn des Junis die OberflÀchenarbeiten vorangetrieben.

Mit dem Anschluss des Kabelleerrohrschachtes KS05 an die Vorstreckungen aus dem SĂŒdwestufer, dem Anschluss an das Bestandsnetz in der Hafenstraße sowie an das Kabelleerrohrsystem (fĂŒr die Beleuchtung des SĂŒdostufers) wurden die Leitungsbauarbeiten am SĂŒdwestlichen Ende des Baufeldes (EinmĂŒndung Hafenstraße) abgeschlossen.

Der Anschluss des WSA-Bestandsschachtes im Ostmauerkopf an das neue KL-System ist ebenfalls fertig (fĂŒr Einbindung eines neuen Signalkabels). Der Leitungsbau ist damit nahezu abgeschlossen.

In den vergangenen Tagen folgten die Kabelzieharbeiten fĂŒr die Poller- und Mastenleuchten auf der neuen Promenade.

Die ARGE hat zudem parallel mit dem Abtransport des Bohr- und Baggergutes von der DreiecksflĂ€che zur Entsorgung auf dem Festland begonnen. Der Umschlag auf das Transportschiff erfolgt ĂŒber die SĂŒdkaje.

Die Herstellung der Tiefborde und Rinnen ist weitesgehend abgeschlossen.

Bis zum heutigen Tage wurden außerdem annĂ€hernd 90 % der Pflasterarbeiten abgeschlossen, sowohl beim Allverbund (landseitig der Sitzmauern) und dem ModulaPlus (wasserseitig der Sitzmauern). Dazu gehören auch die Steinschneidarbeiten zum Anpassen des Pflasters an die LĂ€ufer und Rinnen. Die Arbeiten werden mit dem Ausrichten, Einsanden und AbrĂŒtteln des Pflasters in den nĂ€chsten Tagen abgeschlossen.

Derzeit werden die Beete mit Oberboden befĂŒllt, Pollerleuchten gesetzt und angeschlossen sowie weitere Kabelzieharbeiten durchgefĂŒhrt. Im EinmĂŒndungsbereich in die Hafenstraße wird die Bestandsrinne an den Neubau angepasst und der Ostmauerkopf erhĂ€lt seine OberflĂ€chenbefestigung. In einem finalen Arbeitsschritt erfolgt die Bepflanzung der Beete.

April / Mai 2021

– Abschluss der RW-DruckprĂŒfungen + Hausanschlussleitungen
– Einbau letzter Kabelschacht KS05 (Anschluss ans Bestandsnetz in Hafenstraße und SĂŒdwestufer folgt)
– Umschluss der Löschwasserleitung + Einbau 1. Hydrant
– Fertigstellung der Trinkwasserleitung einschließlich Hausanschlussleitungen und Umschluss
– Abschuss RĂŒckbau und Abtransport Überschussboden der Baustraße
– Abschluss Herstellung Feinplanum und Einbau Geogitter von Stat. 0+125 bis 0-010
– Einbau Frostschutzschicht (ca. 90%)
– Einbau Schottertragschicht (ca. 40%)
– Einbau aller Bauteile fĂŒr die Granitsitzmauern 1 bis 4
– Einbau und Anschluss der StraßenablĂ€ufe und Herstellung der Rinnen von Sitzmauern
– Fertigstellung der Tiefbord-Beeteinfassung hinter den Sitzmauern 1 und 3
– Einbau kulturfĂ€higer Boden in die Pflanzbeete

Der zurĂŒckliegende Baustellenmonat stand ganz im Zeichen der OberflĂ€chengestaltung. Zuvor mussten jedoch noch Restleistungen im Leitungsbau erbracht werden.

Im Anschlussbereich zur Hafenstraße wurde der Kabelleerrohrschacht KS05 eingebaut, dessen Leerrohranbindung an das Bestandsnetz steht jedoch noch aus. Der Einbau der zusĂ€tzlichen Leerrohre zum Einbau der Beleuchtungskabel fĂŒr die zukĂŒnftige Beleuchtung der Promenade ist hingegen abgeschlossen.

Die RegenentwĂ€sserungsleitungen und HausanschlĂŒsse haben die DichtheitsprĂŒfung bestanden, das neue RW-EntwĂ€sserungsnetz ist in Betrieb. Restarbeiten an den Einleitstellen stehen noch an (Montage von Prallblechen).

Der Umschluss der Löschwasserleitung ans Bestandsnetz und die Installation des 1. Hydranten wurde vollzogen. Nach der erfolgreichen Herstellung und Reinigung der Leitung sowie der Analyse der Wasserprobe konnten die Hausanschlussleitungen auf die TW-Hauptleitung aufgeschweißt werden. Somit ist auch die neue Trinkwasserleitung nach dem Umschluss in Betrieb.

Bis zum heutigen Tage wurden annÀhernd 90 % der Frostschutzschicht und etwa 40 % der Schottertragschicht lagenweise eingebaut und verdichtet.

Nach dem Einbau der Granitsitzmauern, dem Setzen der StraßenablĂ€ufe und Rinnen, dem Einbau der Tiefbord-Beeteinfassungen hinter den Sitzmauern und dem AuffĂŒllen des kulturfĂ€higen Bodens in die PflanzflĂ€chen sind wesentliche Elemente der OberflĂ€chenarbeiten nun sichtbar und das kĂŒnftige Erscheinungsbild der Promenade ist zu erkennen.

MĂ€rz / April 2021

– Fertigstellung der RegenentwĂ€sserungsleitung + Einbau SchĂ€chte + Herstellung der vier Einleitstellen + Herstellung der Hausanschluss-Vorstreckungen (derzeit DruckprĂŒfungen)
– Fertigstellung der Kabelleerrohr-ZufĂŒhrungen zum Holm
– Fertigstellung der Löschwasserleitung einschließlich KontraktionsprĂŒfung (Hydranten und Umschluss stehen noch aus)
– Fertigstellung der Trinkwasserleitung einschließlich KontraktionsprĂŒfung
– RĂŒckbau und Abtransport Überschussboden der Baustraße
– Herstellung Feinplanum, Einbau Geogitter und Herstellung Frostschutzschicht von Stat. 0+125 bis 0+055

Im zurĂŒckliegenden Monat konnte ein Großteil der Leitungsbauarbeiten abgeschlossen werden und es wurde mit dem OberflĂ€chenbau begonnen.

Die KabelleerrohrzufĂŒhrungen zum neuen Kajenholm (Verteilung Landstromversorgung) und den AnschlĂŒssen am Ostmauerkopf (Signalkabel fĂŒr Seezeichen) wurden fertiggestellt. Im Anschlussbereich zur Hafenstraße steht der Einbau des verbliebenen Kabelleerrohrschachtes und dessen Leerrohranbindung an das Bestandsnetz aus.

Parallel zu den begonnenen OberflĂ€chenarbeiten werden derzeit zusĂ€tzlich Leerrohre zum Einbau der Beleuchtungskabel fĂŒr die zukĂŒnftige Beleuchtung der Promenade verbaut.

Die RegenentwĂ€sserungsleitungen sowie die SchĂ€chte wurden eingebaut, die Einleitstellen wurden bereits funktionsfĂ€hig hergestellt, in einem letzten Schritt werden RW-HausanschlĂŒsse der Anrainer an die bereits installierten Vorstreckungen angeschlossen. Alle Leitungen werden nach Einbau einer DichtheitsprĂŒfung unterzogen.

Die Löschwasserleitung wurde final hergestellt und einer DichtheitsprĂŒfung (KontraktionsprĂŒfung) unterzogen. Hier steht der Umschluss ans Bestandsnetz und die Installation der Hydranten aus.

Die Trinkwasserleitung wurde auf ihrer ganzen LĂ€nge hergestellt und ebenfalls einer DichtheitsprĂŒfung (KontraktionsprĂŒfung) unterzogen. SpĂŒlung, Desinfektion, Einbau Hydrant sowie Umschluss der Hausanschlussleitungen und der Hauptleitung ans Bestandsnetz stehen aus.

Zur Herstellung des Tragschichtaufbaus wurde in den vergangenen Wochen die Baustraße des SĂŒdostufers zurĂŒckgebaut und das Bodenmaterial abtransportiert. Danach wurde mit der Herstellung des Feinplanums begonnen. Außerdem wurde zwischen Station 0+125 (am Ostmauerkopf) und Station 0+055 (etwa mittig des SĂŒdostufers) das Geogitter aufgebracht und mit dem Einbau der Frostschutzschicht begonnen.

Parallel zur den Baumaßnahmen wurde ein Teil der OberflĂ€chenbefestigung und der GranitsitzbĂ€nke auf die Insel geliefert und zwischengelagert.

Februar / MĂ€rz 2021

– Fertigstellung zweier Halterungen der RegenentwĂ€sserungsleitung
– Herstellung der RW-Vorstreckungen unterhalb der KL-Trasse
– Einbau RegenentwĂ€sserungsschacht und Herstellung der ersten Einleitstelle
– Fertigstellung KL-Haupttrasse einschließlich dreier KabelschĂ€chte
– Abschnittsweise Herstellung Löschwasserleitung

Die Hauptbauleistungen finden seit Fertigstellung der wasserseitigen Arbeiten hinter der neuen Uferwand statt. Im Wesentlichen wurden im letzten Monat die Leitungsbauarbeiten vorangetrieben, die dann den Kajenbau abschließen und der Herstellung der OberflĂ€chen vorausgehen.

Nach den vorbereiteten Arbeiten fĂŒr den Leitungsbau, zu denen u.a. das Herstellen des Grobplanums, das zwischenzeitliche Abfahren von ĂŒberschĂŒssigem RC-Material der temporĂ€ren Baustraße und das Abstecken der Leitungsstraßen gehören, wurde mit dem Leitungsbau begonnen.

Die Haupttrasse des Kabelleerrohrsystems (KL-System) konnte bis zum heutigen Tag bis auf einen noch einzubauenden Kabelschacht hergestellt werden. Die Trasse umfasst insgesamt 4 SchĂ€chte die ĂŒber Kabelleerrohre Da 160 und Da 110 verbunden sind.

Die Anschlussleitungen zum neuen Kajenholm (Verteilung Landstromversorgung) und den AnschlĂŒssen am Ostmauerkopf (Signalkabel fĂŒr Seezeichen), SĂŒdwestufer (ZufĂŒhrung Landstromversorgung) und Hafenstraße (Anschluss zukĂŒnftige Beleuchtung der Promenade an das Bestandsnetz) werden in den nĂ€chsten Wochen hergestellt. Im Zuge des KL-Einbaus wurden die RW-Hausanschlussleitungen, die das KL-System kreuzen, unterhalb der KL-Rohre vorgestreckt.

Parallel zum KL-System wurden bereits 2 Halterungen der RegenwasserentwĂ€sserungsleitung fertiggestellt sowie ein RW-Schacht installiert und angeschlossen. Parallel zum RW-Leitungsbau mĂŒssen die vier Einleitstellen in den Binnenhafen durch Kernbohrungen durch die neue Kaje hergestellt werden. Eine von vier Kernbohrungen konnte bereits abgeschlossen werden.

Ebenso wurden ca. 80% der Löschwasserleitung fertiggestellt. Hier werden in den nĂ€chsten Wochen die Armaturen (Schieber + Hydranten) installiert und der Umschluss ans Löschwassernetz in der Hafenstraße vorbereitet.

Weiterhin wird die Herstellung der neuen Trinkwasserleitung und die Kajendrainageleitung vorbereitet.

Januar / Februar 2021

– Fertigstellung AZV-Leitungsbau (Sanierung Schmutzwasserkanal)
– RĂŒcktransport Seilbagger und Baustelleneinrichtung nach Hamburg
– Montage der AusrĂŒstungsteile (Steigeleitern final, HaltebĂŒgel und Kantenpoller)
– Beginn Herstellung RegenentwĂ€sserungsleitung

Der Kajenneubau hat in den vergangenen Wochen einen wesentlichen Zwischenstand erreicht, die konstruktiven Maßnahmen fĂŒr die neue Kaje konnten bis auf Restleistungen fertiggestellt werden.

Die Demontage aller wasserseitigen Laufstege wurde abgeschlossen.

Im Anschluss erfolgte die Montage aller noch fehlenden Gleitleisten.

Die KajenausrĂŒstung wurde vervollstĂ€ndigt. Dazu wurden HaltebĂŒgel und Kantenpoller aufgesetzt. Nach dem RĂŒckbau der zusĂ€tzliche Baustelleneinrichtung fĂŒr den Kajenbau erfolgte der RĂŒcktransport ans Festland; der Seilbagger hat die Insel verlassen.

Das Erscheinungsbild der Kaje hat sich damit grundlegend geÀndert.

Die Sanierung des Schmutzwasserkanals fĂŒr den Abwasserzweckverband Schleswig-Holstein in der Bestandstraße konnte indessen zĂŒgig abgeschlossen werden.

Die Vorbereitungen fĂŒr die Herstellung der weiteren Leitungen (RW-Leitung, Kabelleerrohr-System, Trink- und Löschwasserleitung) laufen, bzw. die Arbeiten dazu wurden schon aufgenommen.

Dezember 2020 / Januar 2021

– Montage aller Gleitleitleisten am oberen Betonholm
– RĂŒckbau aller Schalungsteile
– RĂ€umen und Sichern der Baustelle (Weihnachtsunterbrechung), Vorbereitung Leitungsbau
– Fertigstellung der Verklammerungsarbeiten der Sohlsicherung (Voll- und Teilverguss der Wasserbausteine vor der Kaje)
– Abschlusspeilung Binnenhafen
– Beginn AZV-Leitungsbau (Sanierung Schmutzwasserkanal)

Noch im vergangenen Jahr konnten die Sohlsicherungsarbeiten vollstĂ€ndig abgeschlossen werden und die Baustelle fĂŒr die Weihnachtspause gesichert werden.

Zur Einbaukontrolle des Voll- und Teilvergusses unter Wasser wurde in der 1. KW des neuen Jahres bereits eine Abschlusspeilung vorgenommen.

Parallel wurde weiterhin an der AusrĂŒstung des Holmes gearbeitet. Bis zum heutigen Tage konnten am Betonholm alle der oberen Gleitleistenabschnitte montiert werden.

Derzeit laufen der RĂŒckbau der wasserseitigen Laufstege und der Einbau der noch fehlenden, mittleren Gleitleistenabschnitte (zwischen den oberen Abschnitten am Betonholm und den vormontierten Abschnitten an den Fertigteilen). Weiterhin wurden alle 6 Ausstiegsleitern an der neuen Kaje montiert.

Inzwischen wurden alle Schalungsbauteile entfernt (auch landseitig) und ein Großteil der Baustelleneinrichtung fĂŒr den Kajenbau zurĂŒckgebaut.

In der 1. KW des neuen Jahres starteten außerdem die Leitungsbauarbeiten. Die Arbeiten beginnen mit der Sanierung des Schmutzwasserkanals fĂŒr den Abwasserzweckverband Schleswig-Holstein in der Bestandstraße.

November / Dezember 2020

– Fertigstellung aller Schweißarbeiten an den Tragrohrkonstruktionen
– Herstellung der Beton-Anschlusskonstruktion unterhalb des Bestandes des SĂŒdwestufers
– Fertigstellung des Schalungsbaus in Block 1 (Betonierabschnitt 7)
– Bewehrungseinbau im letzten Block 1 (Betonierabschnitt 7)
– Betonage der Blöcke 6 bis 7 und 1 (5. bis 7. Betonierabschnitt), Fertigstellung des Stahlbetonholms
– Fertigstellung Einbau und Profilierung von ca. 1800 t Wasserbausteinen unter Wasser als Sohlsicherung vor der Kaje
– DurchfĂŒhrung von Suchschachtungen zur Lokalisierung von HausanschlĂŒssen
– Beginn der Verklammerungsarbeiten der Sohlsicherung (Voll- und Teilverguss der Wasserbausteine vor der Kaje), vorher Herstellung von ProbekĂ€sten in Cuxhaven

Bis zum 10.12.2020 konnten alle Stahlbau- und Brennarbeiten an der Tragrohrkonstruktion zur Vorbereitung des Bewehrungseinbaus fĂŒr den Stahlbetonholm abgeschlossen werden.

Ebenso wurden der Bewehrungseinbau, die Montage der Einbauteile und der Schalungsbau fĂŒr die Blöcke 6+7 und 1 sowie die Anschlusskonstruktion an das SĂŒdwestufer abgeschlossen. Weiterhin erfolgte die Betonage dieser noch ausstehenden Blöcke, sodass der Stahlbetonbau insgesamt fertiggestellt wurde.

Parallel wurde an der AusrĂŒstung des Holmes gearbeitet, bis zum heutigen Tage konnten etwa 4/7 der oberen Gleitleistenabschnitte montiert werden.

Im Baufeld SĂŒdostufer hat die ARGE notwendige Suchschachtungen in Vorbereitung des anstehenden Leitungsbaus durchgefĂŒhrt. Im Wesentlichen wurden die Hausanschlussleitungen der Anrainer lokalisiert.

Mit dem Einbau und der Profilierung von etwa 1800 t Wasserbausteinen wurde außerdem die Sohlsicherung wesentlich vorangebracht. FĂŒr die anschließende Verklammerung der Wasserbausteine im Voll- und Teilverguss sind Anfang Dezember in Cuxhaven ProbekĂ€sten hergestellt, geborgen und begutachtet worden. Die Sohlsicherungsarbeiten auf Helgoland sind am 09.12.2020 angelaufen und sollen, vorbehaltlich der Wetterlage, noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.

Oktober / November 2020

– Aufschweißen der Zugbewehrung an die Tragrohrköpfe im Block 6 und 7
(Betonierabschnitt 5 und 6) fĂŒr den Kajenholm
– Schalungsbau in den Blocken 5 bis 7 (Betonierabschnitt 5 und 6) fĂŒr den Kajenholm
– Bewehrungseinbau in den Blöcken 5 bis 7 (Betonierabschnitt 4 bis 6)
– Betonage der Blöcke 2 bis 5 (1. bis 4. Betonierabschnitt)
– Einbau und Lagesicherung der Sandmatten unter Wasser vor der Kaje
– Einbau von ca. 1200 t Wasserbausteinen unter Wasser vor der Kaje
– Montage Gleitleisten an fertiggestellten und ausgeschalten Holmabschnitten

Im Oktober wurden die Stahl- und Betonbauarbeiten weiter vorangetrieben. Im Block 6 und 7 wurde die ZugbewĂ€hrung an die Tragrohrköpfe geschweißt und die FĂŒllbohlen auf die korrekte Einbauhöhe abgebrannt und mit zusĂ€tzlichen Schlitzen (zur BewehrungsdurchfĂŒhrung) versehen.

Der Schalungsbau fĂŒr den Kajenholm lĂ€uft weiterhin parallel zum Bewehrungseinbau. Stand heute laufen die Bewehrungsarbeiten im Block 6 und 7 = Betonierabschnitt 5 und 6. Zum Schalungsbau kommt der Einbau bestimmter AusrĂŒstungsteile wie die wasserseitig angeordneten Halteringe, oberseitig eingebaute RĂŒckverankerungen fĂŒr die Kantenpoller sowie KabelleerrohrdurchfĂŒhrungen fĂŒr die spĂ€ter folgende Landstromversorgung.

Die Blöcke 2 bis 5 (1. bis 4. Betonierabschnitt) sind bereits fertiggestellt und betoniert. Block 2 bis 4 wurden bereits ausgeschalt und wasserseitig abschnittsweise mit Gleitleisten ausgerĂŒstet.

Der Einbau und die Lagesicherung der Sandmatten sind abgeschlossen. Außerdem wurden bereits etwa 1200 t Wasserbausteine per Arbeitsschiff „Braune“ nach Helgoland transportiert und durch die Henriette + Bagger eingebaut. Das entspricht ca. 70 % der benötigten Menge, um die Sohlsicherung vollstĂ€ndig herzustellen.


September / Oktober 2020

– Abschluss der Fertigteilherstellung (FT- Typ E) in Cuxhaven
– Transport, AusrĂŒstung und Montage von 51 Fertigteilen (abgeschlossen)
– Herstellung der horizontalen Fertigteil-Fußsicherung auf ca. 120m LĂ€nge unter Wasser
– Einbau von rund 330mÂł Zwischenbeton zwischen Tragrohrwand und FT-Vorsatzschale
– RĂŒckbau der temporĂ€ren, vertikalen FertigteilabhĂ€ngung an 49 von 51 Fertigteilen
– Aufschweißen der Zugbewehrung an die Tragrohrköpfe im 1. bis 4 Betonierabschnitt fĂŒr den Kajenholm
– Schalungsbau im 1. und 4 Betonierabschnitt fĂŒr den Kajenholm
– Bewehrungseinbau im 1. bis 3 Betonierabschnitt
– Betonage des 1. Und 2. Stahlbetonholmabschnitts
– Beginn Einbau Sandmatte (Unterlage Sohlsicherung) 8 von 31
– Herstellung von Soilcrete-HDI-SĂ€ulen in den Anschlussbereichen zum OMK und zum SWU

Am heutigen Tag wurde das letzte noch fehlende Fertigteil montiert (Typ E, Anschluss an SW-Ufer). Die Herstellung der Fertigteile ist damit abgeschlossen.
Nach dem AushĂ€rten des Zwischenbetons wurde in Teilbereichen der RĂŒckbau der temporĂ€ren, vertikalen FertigteilabhĂ€ngung durchgefĂŒhrt. Mittlerweile sind in den bereist hinterfĂŒllten Bereichen alle AbhĂ€ngungen zurĂŒckgebaut.

Im September und Oktober wurden die Stahlbauarbeiten vorangetrieben. Im 3. und 4. Betonierabschnitt wurde die ZugbewĂ€hrung an die Tragrohrköpfe geschweißt und die FĂŒllbohlen auf die korrekte Einbauhöhe abgebrannt und mit zusĂ€tzlichen Schlitzen (zur BewehrungsdurchfĂŒhrung) versehen.

Der Schalungsbau fĂŒr den Kajenholm lĂ€uft parallel zum Bewehrungseinbau. Stand heute laufen die Bewehrungsarbeiten im Block 4 = 3 Betonierabschnitt. Die Blöcke 2 und 3 (1. und 2. Betonierabschnitt) sind bereits fertiggestellt und betoniert. Insgesamt teilt sich der neue Kajenholm in 7 Betonierabschnitte / Blöcke.

Die Anschlussbereiche zum Ostmauerkopf und zum SĂŒdwestufer werden als letzte hergestellt.
Parallel zur Herstellung des Holmes wurden die Anschlussbereich zum Ostmauerkopf und zum SĂŒdwestufer mithilfe von sogenannten Soilcrete-SĂ€ulen abgedichtet. Bei diesem Hochdruckinjektionsverfahren (HDI) wird Zementsuspension in den Boden injiziert und hĂ€rtet dort aus. Die entstehenden ZementsĂ€ulen sollen die BestandsanschlĂŒsse abdichten und den Austritt von HinterfĂŒllmaterial ausschließen.

Weiterhin wurde das Planum wasserseitig vor der neuen Kaje hergestellt und mit dem Einbau der Sandmatte (Trennlage zwischen Felssohle bzw. AuffĂŒllung und der Sohlsicherung aus Wasserbausteinen) begonnen. Die Sandmatten werden mittels Taucher positioniert und im Anschluss mit den Wasserbausteinen der zukĂŒnftigen Sohlsicherung beaufschlagt.

 

August / September 2020

– FortfĂŒhrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport, AusrĂŒstung und Montage von 50 Fertigteilen (1 Anschlussfertigteil ausstehend)
– Herstellung der horizontalen Fertigteil-Fußsicherung auf ca. 120m LĂ€nge unter Wasser
– Einbau von rund 330 mÂł Zwischenbeton zwischen Tragrohrwand und FT-Vorsatzschale
– RĂŒckbau der temporĂ€ren, vertikalen FertigteilabhĂ€ngung
– Aufschweißen der Zugbewehrung an die Tragrohrköpfe im 2. und 3. Betonierabschnitt fĂŒr den Kajenholm
– Anlieferung der Einbau- und AusrĂŒstungsteile (Halteringe, Kantenschutz, Steigleitern)
– Anlieferung der Holmbewehrung
– Beginn Schalungsbau im 2. Und 3. Betonierabschnitt fĂŒr den Kajenholm

Bis in die erste Septemberwoche wurden 50 der insgesamt 51 Fertigteile montiert. Die Herstellung des noch ausstehenden Fertigteils (Fertigteil Typ E- Anschluss ans SĂŒdwestufer) wird derzeit im Fertigteilwerk in Cuxhaven vorbereitet (Schalungsbau).

Weiterhin wurde auf einer LĂ€nge von etwa 120m die horizontale Fußsicherung der Fertigteile unter Tauchereinsatz hergestellt. Nach der Herstellung der Fußsicherung wurde mit der Betonage des Zwischenraums zwischen der stĂ€hlernen Tragrohrkonstruktion und der Betonfertigteil-Vorsatzschale begonnen. Es wurden bis zum heutigen Tag bereits 330mÂł Zwischenbeton lagenweise eingebaut.

Ebenso wurde der Anschluss an das Bestandsbauwerk des Ostmauerkopfes fertiggestellt. Hier wurden im Unterwasserbereich passgenaue Schalungsarbeiten vorgenommen, um ein Austritt des Zwischenbeton zu unterbinden.

Nach dem AushĂ€rten des Zwischenbetons wurde in Teilbereichen der RĂŒckbau der temporĂ€ren, vertikalen FertigteilabhĂ€ngung durchgefĂŒhrt.

Zur Herstellung des Betonholms wurde weiterhin im 2. und 3. Betonierabschnitt die ZugbewĂ€hrung an die Tragrohrköpfe geschweißt und die FĂŒllbohlen auf die korrekte Einbauhöhe abgebrannt und mit zusĂ€tzlichen Schlitzen versehen. Diese Schlitze dienen der spĂ€teren DurchfĂŒhrung der Bewehrungseisen des Betonholms.

Mit Beginn des Septembers startete auch der Schalungsbau fĂŒr den Kajenholm im 2. und 3. Betonierabschnitt. Parallel erfolgte die Anlieferung der Bewehrung sowie der Einbau- und Anbauteile nach Helgoland.

Juli / August 2020

– FortfĂŒhrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport der ersten 49 Fertigteile nach Helgoland via Arbeitsschiff
– Zwischenlagerung und AusrĂŒstung der Fertigteile mit Anbauteilen zur Montage
– Herstellung der Unterwasserschalung
– Einbau der horizontalen Fußsicherung der Fertigteile mittels Betonpumpe
– Erstellen von Aufmaßen fĂŒr die Sonderfertigteile Typ D und E (Anschluss an Ostmauerkopf
und SĂŒdwestufer)

In der zweiten JulihĂ€lfte wurde die Herstellung, Lieferung und der Einbau der Fertigteile vorangebracht. Inzwischen sind 49 von 51 Fertigteilen hergestellt. Lediglich die Sonderbauteile fĂŒr die Anschlussbereiche an den Ostmauerkopf und das SĂŒdwestufer stehen noch aus. HierfĂŒr mussten zunĂ€chst unter Tauchereinsatz Aufmaße genommen werden, sodass die Bauteile passgenau an den Bestand anschließen. Bis heute wurden bereits 46 Fertigteile installiert.

Nachlaufend wurde mit dem Einbau der Bigbag-Unterwasserschalung begonnen und die horizontale Fertigteil-Fußsicherung abschnittsweise betoniert. Hier stehen noch die Anschlussbereiche aus. FĂŒr das Umsetzen der Unterwasserschalung wurden die wasserseitigen Laufstege mehrfach umgebaut.

Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde parallel die Produktion der Fertigteile fortgefĂŒhrt. Aktuell werden die Schalungen fĂŒr die Sonderbauteile Typ D (Anschluss Ostmauerkopf) und Typ E (Anschluss SĂŒdwestufer) vorbereitet.

Juni / Juli 2020

– FortfĂŒhrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport der ersten 36 Fertigteile nach Helgoland via Arbeitsschiff
– Zwischenlagerung und AusrĂŒstung der Fertigteile mit Anbauteilen zur Montage
– Einbau von 32 Fertigteilen unter Tauchereinsatz
– Fertigstellung der Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Sohltiefe vor der neuen Kaje
– Umtransport des Baggerguts aus den Nassbaggerarbeiten auf die DreiecksflĂ€che
– Umlagerung von Felsmaterial und Einbau als AuffĂŒllung unterhalb der neuen Sohle
– Ausbau ĂŒberschĂŒssiges Felsmaterial aus dem subaquatischen Depot
– Herstellung der Sohle unterhalb des ausgebaggerten subaquatischen Depots

Die Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der finalen Sohltiefe wurden abgeschlossen. Das Baggergut wurde in Absetzbecken auf dem SĂŒdostufer zum Vortrocknen zwischengelagert. Nachdem das Material Transportreife erreicht hatte, wurde es auf die DreiecksflĂ€che verbracht und dort zu einer Halde aufgesetzt.

Zwischenzeitlich wurde das Felsmaterial aus der Vormaßnahme, welches in einem subaquatischen Depot (Halde unter Wasser) am SĂŒdwestufer gelagert wurde, mithilfe des Arbeitsschiffes vollstĂ€ndige ausgehoben und die Sohltiefe in diesem Bereich wieder hergestellt.

Das Material wurde u. a. als AuffĂŒllung in Untiefen unterhalb der neuen Sohlsicherung vor dem SĂŒdostufer eingebaut. Am 15. Juni wurden die ersten beiden Schiffsladungen mit Fertigteilen aus Cuxhaven nach Helgoland gebracht. Diese wurden auf dem SĂŒdostufer zur AusrĂŒstung zwischengelagert. AusgerĂŒstet werden die Fertigteile mit einer rĂŒckwĂ€rtig angebrachten, horizontalen Gurtung und der kopfseitigen, vertikalen AbhĂ€ngung zur Montage an der Tragrohrkonstruktion.

Am 23. Juni wurde das erste Fertigteil mithilfe des Raupenseilkrans LR 853 vor die neue Kaje gehoben, ausgerichtet und unter Tauchereinsatz fixiert. Bis heute wurden 32 Fertigteile installiert. Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde weiterhin die Produktion der Fertigteile fortgefĂŒhrt.

Mai / Juni 2020

– Mobilisierung des Arbeitsschiffes, der Baustelle und der BE-FlĂ€che auf der Binnenhafenmole
– Beginn der Fertigteilproduktion in Cuxhaven
– Fertigstellung aller vertikalen FertigteilabhĂ€ngungen
– Fertigstellung des Anschlusses an den Bestand des SĂŒdwestufers
– Fertigstellung der Sandbaggerung im DĂŒnenhafen und Einbau als KajenhinterfĂŒllung
– AuffĂŒllen der Tragrohre mit Sand und Betonage der Tragrohrköpfe
– Fertigstellung Ausbau der Softrock-Container und Transport an das Nordostbohlwerk
– Beginn der Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Sohltiefe vor der neuen Kaje

Nach der Lockerung der EinreisebeschrĂ€nkungen fĂŒr Berufspendler zum 04.05.2020 konnten die Arbeiten am SĂŒdostufer wieder aufgenommen werden. Nach der Mobilisierung des Arbeitsschiffes in Cuxhaven und den GerĂ€tschaften vor Ort im Baufeld wurde nahtlos an die Arbeiten im April angeknĂŒpft.

Im Mai wurden der lagenweise Einbau der HinterfĂŒllung sowie die Verdichtung des Sandes fortgefĂŒhrt und Anfang Juni abgeschlossen. Weiterhin konnten der Ausbau der Softrock-Container und der Transport an das Nordostbohlwerk abgeschlossen werden.

Nach Beendigung der Sandbaggerarbeiten, wurde die schwimmende Einheit umgerĂŒstet und hat mit den Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der finalen Sohltiefe begonnen. Auf diese wird in einem spĂ€teren Arbeitsschritt die Sohlsicherung aufgebracht. Parallel dazu wurden alle Bauteile fĂŒr die vertikale FertigteilabhĂ€ngung aufgesetzt und an die Tragrohre bzw. AnkerstĂŒhle angeschweißt. Außerdem konnte der Bestandsanschluss der Tragrohrwand an das SĂŒdwestufer
durch eine speziell angepassten Anschlussbohle fertiggestellt werden, Àhnlich wie zuvor am Ostmauerkopf.

Nach dem finalen Schließen der neuen „Wand“ wurden auch die Tragrohre mit Sand aufgefĂŒllt und die Tragrohrköpfe ausbetoniert. Ebenfalls wurde der Unterbeton zum Aufstellen der landseitigen Schalung fĂŒr den Betonholm eingebracht. Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde durchgehend gearbeitet, sodass die Produktion der Fertigteile bereits begonnen werden konnte.

MĂ€rz / April 2020

– Fertigstellung der Anschlussbohle am Ostmauerkopf
– Aufsetzten aller 51 AnkerstĂŒhlen
– Fertigstellung aller 51 PfahlkopfanschlĂŒsse
– FortfĂŒhrung der Sandbaggerung im DĂŒnenhafen und Einbau als KajenhinterfĂŒllung
– Beginn Ausbau der Softrock-Container und Umtransport an das Nordostbohlwerk
– RĂŒcktransport der Hubinsel
– Sicherung der Baustelle und der BE-FlĂ€che auf der Binnenhafenmole

Im MĂ€rz wurde der Einbau der HinterfĂŒllung fortgefĂŒhrt. Der Umlauf „Material aus dem DĂŒnenhafen-Depot entnehmen, per Arbeitsschiff „Braune“ in den Binnenhafen transportieren und als KajenhinterfĂŒllung einbauen“ wurde um den Vorgang „Softrock-Container (weiße GeoBags, Böschungssicherung) ausbauen und zur Weiternutzung an das Nordostbohlwerk bringen“ erweitert.

Parallel dazu wurden alle AnkerstĂŒhle aufgesetzt und alle PfahlkopfanschlĂŒsse hergestellt. Weiterhin konnte bereits der Bestandsanschluss der Tragrohrwand an den Ostmauerkopf durch Austauschbohrungen und einer speziell angepassten Anschlussbohle fertiggestellt werden. Außerdem konnte die Hubinsel wieder an den Betreiber ĂŒbergeben werden, der diese zurĂŒck in den tideunabhĂ€ngigen Hafen von Cuxhaven verholen ließ.

Am 24.03.2020 wurde aufgrund der Corona-Virus-Pandemie per AllgemeinverfĂŒgung des Kreises Pinneberg verfĂŒgt, dass alle Berufspendler, deren Arbeit auf der Insel nicht zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur dient, Helgoland zum Schutze der Bevölkerung und zur Sicherstellung der medizinischen KapazitĂ€ten vorlĂ€ufig nicht mehr betreten dĂŒrfen. Die ARGE Binnenhafen musste daher den Baustellenbetrieb vorlĂ€ufig einstellen, die Baustelle sichern und abreisen.

Februar / MĂ€rz 2020

– Fertigstellung der AnkerstĂŒhle und Lieferung auf die Baustelle
– Aufsetzten von insgesamt 34 AnkerstĂŒhlen
– Fertigstellung von ca. 10 PfahlkopfanschlĂŒssen
– Einvibrieren der FĂŒllbohlen FB-02 bis FB-09
– UmrĂŒsten von BohrhilfsgerĂŒsten und Montage von ArbeitsbĂŒhnen / Laufstegen
– Fertigstellung aller Brennschnitte an den Tragrohrköpfen
– Fertigstellung aller 51 Mikropfahl-RĂŒckverankerungen
– Beginn der Sandbaggerung im DĂŒnenhafen und Einbau als KajenhinterfĂŒllung                              – Demobilisierung BohrgerĂ€tschaften, Vorbereitung Hubinsel fĂŒr RĂŒcktransport

Trotz schlechter Wetterbedingungen und dadurch bedingten Bauunterbrechungen, konnte bis zur KW 11 die Herstellung der Mikropfahl-RĂŒckverankerung fertiggestellt werden. FĂŒr die Herstellung wurde die Hubinsel mehrmals neu positioniert, sodass auf allen Positionen zunĂ€chst die Schutzrohre eingebracht und dann durch diese hindurch die MikropfĂ€hle hergestellt werden konnten. Parallel dazu wurden die verbliebenen FĂŒllbohlen final einvibriert.

Zeitgleich zu den Bohrarbeiten wurde am Stahlbauanschluss der Mikropfahlköpfe (SchrĂ€gpfĂ€hle, 45° Neigung) an die Tragrohre (VertikalpfĂ€hle) gearbeitet. Dazu wurden die ersten AnkerstĂŒhle aufgesetzt, angeschweißt und nachlaufend die Bauteile der Pfahlkopfanschlusskonstruktion (Ausgleichsplatte, Ankerplatte und Kugelbundmutter) montiert.

Anfang MĂ€rz wurde pĂŒnktlich mit dem Einbau der HinterfĂŒllung begonnen. Das Material wurde zuvor aus dem DĂŒnenhafen-Depot entnommen und per Arbeitsschiff „Braune“ in den Binnenhafen transportiert. Parallel lĂ€uft derzeit die Demobilisierung der BohrgerĂ€tschaften und der Hubinsel.

Januar/Februar 2020

– Fertigstellung aller 51 Tragrohr- und Austauschbohrungen und Einbau der verbliebenen               Tragrohre
– Einbau der FĂŒllbohlen FB-10 bis FB-51
– Einstellen der FĂŒllbohlen FB-02 bis FB-09
– Herstellung von BohrhilfsgerĂŒsten und Montage von ArbeitsbĂŒhnen/Laufstegen
– Brennschnitte an den Tragrohrköpfen zur Vorbereitung der PfahlkopfanschlĂŒsse
– UmrĂŒstarbeiten an der Hubinsel zur Vorbereitung der Ankerbohrarbeiten
– Lieferung aller GerĂ€te und Materialien zur Herstellung der RĂŒckverankerung
– Fertigstellung von insgesamt 22 der 51 Mikropfahl-RĂŒckverankerungen

In den ersten beiden Arbeitswochen im Januar wurden alle Bohrarbeiten und Tragrohreinbauten mit dem GroßbohrgerĂ€t BG 45 abgeschlossen. Es wurde im Anschluss demobilisiert und abtransportiert. Im Gegenzug wurden alle Materialien und GerĂ€tschaften zur Herstellung der RĂŒckverankerung nach Helgoland verschifft und die Hubinsel auf den Ankerbohrbetrieb umgerĂŒstet. Parallel zu den UmrĂŒstarbeiten an und auf der Hubinsel wurden die Brennschnitte an den Tragrohrköpfen durchgefĂŒhrt, sodass im Anschluss an die Herstellung der RĂŒckverankerungen (MikropfĂ€hle) diese mit den Tragrohren verbunden werden können. Der Anschluss erfolgt ĂŒber spezielle AnkerstĂŒhle, deren Fertigung parallel zu den Arbeiten auf der Baustelle im Stahlbaubetrieb auf dem Festland lĂ€uft. Weiterhin wurden alle FĂŒllbohlen eingestellt und grĂ¶ĂŸtenteils bereits bis auf die finale Tiefe einvibriert.

Dezember 2019/Januar 2020

– Herstellung von insgesamt 49 Austauschbohrungen und AuffĂŒllung mit Sand
– Herstellung von insgesamt 48 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von insgesamt 48 Tragbohlen
– Herstellung von BohrhilfsgerĂŒsten und Montage von ArbeitsbĂŒhnen/Laufstegen

Wasserseitig konnten seit dem 23.10.2019 weitere 47 Tragrohrbohrungen hergestellt und ebenso viele Tragrohre eingebaut und betoniert werden. Die Bohrarbeiten in den Regelbereichen A1 bis E1 sind fertiggestellt. Weiterhin wurden insgesamt 49 Austauschbohrungen abgeteuft und mit Sand verfĂŒllt. Mit der Fertigstellung des Regelbereichs E2 werden zu Beginn der KW 3 alle Bohrarbeiten und Tragrohreinbauten mit dem GroßbohrgerĂ€t abgeschlossen sein. Die regelmĂ€ĂŸig parallel durchgefĂŒhrten Umtransporte des Bohrgutes werden ebenfalls in der KW 3 mit der Fertigstellung des Tragrohreinbaus beendet sein.

Weiterhin liefen vorbereitende Arbeiten fĂŒr die anstehende Herstellung der RĂŒckverankerung, fĂŒr die u. a. HilfsbohrgerĂŒste gefertigt und montiert wurden. Ebenso wurden ArbeitsbĂŒhnen und Laufstege vorbereitet und teilweise bereits an die Tragrohrwand montiert.

November/Dezember 2019

– Erfolgreiche Probebelastung der 3 ProbepfĂ€hle
– Herstellung von 38 Austauschbohrungen und AuffĂŒllung mit Sand
– Herstellung von 36 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von 36 Tragbohlen
– Einbau von 17 FĂŒllbohlen

In der KW 48 wurden die Probebelastungen der 3 ProbepfĂ€hle erfolgreich durchgefĂŒhrt. Die TragfĂ€higkeit konnte durch das Aufbringen einer vorgegebenen PrĂŒflast von 200 Tonnen je Pfahl nachgewiesen werden. Der Bauabschnitt „Vorgezogene Pfahlprobebelastungen“ ist somit abgeschlossen und liefert die notwendigen geotechnischen Erkenntnisse fĂŒr die Herstellung der RĂŒckverankerung des Hauptbauwerkes.

Wasserseitig konnten seit dem 23.10.2019 (Einbau Tragrohr Nr.1) weitere 35 Tragrohrbohrungen hergestellt und ebenso viele Tragrohre eingebaut und betoniert werden. Die Bohrarbeiten in den Regelbereichen A1 bis A4 (Hubinselstellungen, in denen mehrere Bohrungen ohne Verholen der Insel abgeteuft werden können) sind fertiggestellt. Weiterhin wurden insgesamt 38 Austauschbohrungen abgeteuft, mit Sand verfĂŒllt und 17 FĂŒllbohlen einvibriert. FĂŒr das Arbeiten in den Anschlussbereichen zum Ostmauerkopf und zum SĂŒdwestufer (Stellung B und D) musste bzw. muss die Hubinsel mit jeder Bohrung neu positioniert werden. Das Umsetzten der schwimmenden Einheiten erfolgt dabei in der Regel mit dem Arbeits- und Lagerschiff „Berghaus“.

Einen wesentlichen logistischen Teil der Arbeiten stellt der regelmĂ€ĂŸige und kontinuierliche Umtransport des Bohrgutes von der Lagerschute im Binnenhafen in das Bodenlager auf der DreiecksflĂ€che dar.

Parallel zu den Arbeiten vor Ort wurde die Stahlbaufertigung im Stahlwerk abgeschlossen. Insgesamt 48 von 51 Tragrohren wurden geliefert und auf der BE-FlĂ€che „Binnenhafenmole“ bzw. dem Lagerschiff zwischengelagert oder, wie zuvor beschrieben, bereits eingebaut. Die restlichen 3 Tragrohre befinden sich im Zulauf.

Oktober/November 2019

– Herstellung des zweiten und dritten Probepfahls sowie der zugehörigen Einzel- und                       DoppelreaktionspfĂ€hle
– Abschluss der wasserseitigen FrĂ€sarbeiten zur Herstellung der Ansatzebene fĂŒr das                        GroßbohrgerĂ€t
– Einrichten der Hubinsel und der schwimmenden Einheiten
– Herstellung von 14 Austauschbohrungen und AuffĂŒllung mit Sand
– Herstellung von 13 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von 13 Tragbohlen
– Anlieferung aller FĂŒll- und Passbohlen

In der KW 42 konnten die Probe- und ReaktionspfÀhle auf den Bohrebenen 2 und 3 fertiggestellt und der Gesamtvorgang zur Herstellung der Probe- und Reaktionspfahlherstellung final abgeschlossen werden.

Wasserseitig wurden ebenfalls die FrĂ€sarbeiten zur Herstellung der Bohransatzebene fertiggestellt. In KW 42 wurde die vollaufgerĂŒstete Hubinsel (BohrgerĂ€t 45 + Seilbagger) von Cuxhaven nach Helgoland verholt. Die finale AufrĂŒstung des BohrgerĂ€ts erfolgte vor Ort im HelgolĂ€nder Binnenhafen. Weiterhin wurden die schwimmenden Einheiten (Lagerschute Sand, Lagerschute Bohrgut, Lagerschiff Tragrohre) eingerichtet und mit Material (FĂŒllsand und Tragrohre) bestĂŒckt. Nach dem AufrĂŒsten erfolgte die Positionierung der Hubinsel und der schwimmenden Einheiten auf der Hubinsel-Arbeitsstellung A1.

Nach den ersten Austauschbohrungen und SandverfĂŒllungen wurde am 23.10.2019 die erste Tragrohrbohrung abgeteuft und das erste Tragrohr (Tragbohle TB-18) eingestellt und betoniert.
Bis zum 06.11.2019 wurden in den Hubinsel-Arbeitsstellungen A1 und A3 insgesamt 13 Tragrohre eingestellt und betoniert und weitere 14 Austauschbohrungen hergestellt und mit Sand aufgefĂŒllt.

Parallel zu den Arbeiten vor Ort lĂ€uft weiterhin die Stahlbaufertigung im Stahlwerk. Die ersten 21 Tragrohre wurden geliefert und auf der BE-FlĂ€che „Binnenhafenmoel“ bzw. dem Lagerschiff zwischengelagert oder, wie zuvor beschrieben, bereits eingebaut. Außerdem wurden alle FĂŒll- und Passbohlen angeliefert und auf der Binnenhafenmole bzw. dem Lagerschiff
zwischengelagert.

September/Oktober 2019

– Herstellung der Baustelleneinrichtung (kurz BE) auf der Binnenhafenmole und im Baufeld SOU
– Herstellung der Hilfsfundamente fĂŒr die BohrgerĂŒste Nr. 1 – 3
– Herstellung der BohrgerĂŒste Nr. 1 und 2
– Montage der BohrgerĂŒste auf die Hilfsfundamente
– Herstellung der Bohrplattformen (Auflage von Baggermatratzen)
– Kampfmittelsondierung der Bohransatzpunkte fĂŒr die Herstellung der Probe- und                          ReaktionspfĂ€hle im oberen Böschungsbereich
– Herstellung des ersten Probepfahls sowie der zugehörigen Einzel- und DoppelreaktionspfĂ€hle
– Wasserseitige FrĂ€sarbeiten zur Herstellung der Ansatzebene fĂŒr das GroßbohrgerĂ€t

PlanmĂ€ĂŸig wurde im September mit der Einrichtung der Baustelle im Baufeld SOU und der BE-FlĂ€che „Binnenhafenmole“ begonnen. Die teilweise ĂŒbernommene Einrichtung der BE-FlĂ€che aus der Vormaßnahme wurde fĂŒr den geplanten Umschlag von Material und GerĂ€tschaften neu organisiert. Ebenso wurden die UnterkĂŒnfte und BĂŒros angepasst und Lager/Magazine eingerichtet. Zum Abgrenzen der BE-FlĂ€che wurde außerdem ein Bauzaun auf der Binnenhafenmole eingerichtet.

Im Baufeld SOU wurden im September die Vorarbeiten zur Herstellung der ProbepfĂ€hle durchgefĂŒhrt. Dazu wurden drei Hilfsfundamente zum Aufstellen und zwei BohrgerĂŒste hergestellt. Final montiert wurde die Bohrebene Nr. 1 (westliche Bohrebene), bestehend aus Hilfsfundament, BohrgerĂŒst und Bohrplattform aus Baggermatratzen, in unmittelbarer NĂ€he des SĂŒdwestufers.

Auf Bohrebene Nr. 1 wurde Ende September mit der punktuellen Kampfmittelsondierung zur Freigabe der Bohransatzpunkte fĂŒr die insgesamt 12 Probe- und ReaktionspfĂ€hle begonnen. Bei der vorangegangenen Maßnahme KampfmittelrĂ€umung Binnenhafen wurde in Abstimmung mit dem KampfmittelrĂ€umdienst aus wirtschaftlichen GrĂŒnden auf eine TiefenrĂ€umung im Bereich der Straße am Binnenhafen verzichtet. Es wurde bis kurz unter die Leitungsebene gerĂ€umt.

WÀhrenddessen wurde die Bohrebene Nr. 2 (mittig im Baufeld SOU) fertiggestellt, sodass im Anschluss daran die Kampmittelsondierung dort fortgesetzt werden konnte. Parallel zur Kampfmittelsondierung auf Bohrebene Nr. 2 wurde nach der Kampfmittelfreigabe mit der Herstellung des Probepfahls und der zugehörigen Einzel- und DoppelreaktionspfÀhle auf Bohrebene Nr. 1 begonnen.

Nach der Kampfmittelsondierung auf Bohrebene Nr.2 wurde diese auf das Hilfsfundament Nr. 3 am Ostmauerkopf umgesetzt, sodass die Sondierarbeiten dort fortgesetzt und bis Ende September erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Weiterhin wurden die Arbeiten zur Herstellung des Probepfahls auf Bohrebene Nr.1 abgeschlossen und das BohrgerÀt auf Bohrebene Nr. 3 umgesetzt.

Parallel zu den landseitigen Arbeiten wurde in der KW 41 mit den wasserseitigen FrĂ€sarbeiten zur Herstellung der Bohrebene der Großbohrungen fĂŒr das Hauptbauwerk begonnen. Zum Einsatz kommen eine schwimmende Einheit sowie ein Hydraulikbagger mit FrĂ€se.
Zeitgleich zu den Arbeiten vor Ort lĂ€uft die Stahlbaufertigung im Stahlwerk. Die ersten sechs Tragrohre wurden fertiggestellt, in KW 41 geliefert und auf der BE-FlĂ€che „Binnenhafenmole“ zwischengelagert.

Zustand vor der Baumaßnahme

Das Baufeld SĂŒdostufer (SOU) sowie die BE-FlĂ€che „Binnenhafenmole“ wurden der Arbeitsgemeinschaft (kurz ARGE) „Binnenhafen Helgoland“  im Anschluss an die KampfmittelrĂ€ummaßnahme ĂŒbergeben. Zur Sicherung der Böschung wurde in der Vormaßnahme ein Verfestigungskörper hergestellt, die Böschung wurde mit Soft Rock Containern gesichert und die Baustraße wurde mit RC-Material aufgeschottert. Das gesamte
Baufeld SĂŒdostufer wurde mit einer Absturzsicherung aus Betonsockeln und aufgesetzter Holzbeplankung gesichert ĂŒbergeben. Die landseitige Bauzaunsicherung des Baufeldes sowie der FlĂ€chen am SĂŒdwestufer wurden ebenfalls bereits in der Vormaßnahme hergestellt und durch die ARGE ĂŒbernommen. Mit der Übergabe des Baufeldes erfolgte ebenso die Übergabe der BE-FlĂ€che Binnenhafenmole.

Historische Bildergalerie

Die hier aufgefĂŒhrten historischen Bilder stammen aus dem ©Archivmuseum Helgoland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baureifmachung des SĂŒdhafengelĂ€ndes (2013 abgeschlossen)

 

 

 

 

 

Das SĂŒdhafengelĂ€nde dient heute als FlĂ€che fĂŒr die Servicehallen der Windparkbetreiber. Bereits Mitte 2013 wurden die bauvorbereitenden Maßnahmen auf dem SĂŒdhafengelĂ€nde abgeschlossen: Kampfmittel und Störkörper wurden sondiert und entfernt und die FlĂ€che komplett baureif gemacht. FĂŒr die KampfmittelrĂ€umung musste eine LandflĂ€che von rund 35.000 mÂČ â€“ zum Teil bis zu 6 m tief – sondiert, umgegraben und separiert werden.

Bauarbeiten auf dem SĂŒdhafengelĂ€nde. Sie wurden Mitte 2013 abgeschlossen.

 

Helgolandkai, ehemals SĂŒdkaje (2016 abgeschlossen)

Durch den Umbau des Helgolandkais und die Vertiefung des Vorhafenbeckens konnte der Frachtumschlag der Gemeinde Helgoland aus dem Binnenhafen in den Vorhafen verlagert werden. Auch das Passagierschiff „MS Helgoland“ kann jetzt hier anlegen. Ein weiterer Pluspunkt: Aus der Sanierung des Kais haben sich neue BootsanlegeplĂ€tze an der Kaje sowie Fracht-UmschlagsplĂ€tze am SĂŒdhafengelĂ€nde ergeben.

Die Offshore-Windparkbetreiber profitieren ebenfalls von der neuen Infrastruktur des Helgolandkais, da sie jetzt ihre Monteure direkt von der HaustĂŒr in den Windpark bringen können. Die Servicehallen der Offshore-Windparkbetreiber sind bereits 2014 auf einer zuvor kampfmittelgerĂ€umten und erschlossenen FlĂ€che des SĂŒdhafengelĂ€ndes von rund 12.000 mÂČ errichtet worden.

PLANSTRAßEN (2013 abgeschlossen)

Im Anschluss an die Baureifmachung des SĂŒdhafengelĂ€ndes wurden zwei Straßen angelegt, mit denen das GelĂ€nde erschlossen werden konnte. ZunĂ€chst erleichterten sie den Zugang wĂ€hrend der Baumaßnahmen, heute dienen sie hauptsĂ€chlich der Fortbewegung der Offshore-Windparkbetreiber. Am 31. Oktober 2013 fand die bauliche Abnahme und damit die Freigabe der sogenannten Planstraßen A und B statt, die heute Paul-Denker-Wai und Rickmer-Bock-Wai heißen.

Heliport (2015 abgeschlossen)

Da eine Mitbenutzung des Hubschrauberlandeplatzes der Marineflieger fĂŒr die Offshore-Windpark-Betreiber nur eingeschrĂ€nkt möglich war, wurde ein separater Heliport mit BereitstellungsflĂ€che und Hangar benötigt. Der Heliport unmittelbar sĂŒdlich des Hubschrauberlandeplatzes des Marinefliegergeschwaders 5 wurde im Oktober 2015 fertiggestellt und von der Luftfahrtbehörde des Landes Schleswig-Holstein genehmigt. Ende November 2015 konnten die Offshore-Windparkbetreiber den Flugbetrieb aufnehmen. Somit steht ihnen eine weitere Infrastruktur zur VerfĂŒgung, welche eine kurzfristige Reaktion bei StörfĂ€llen in den Windparks ermöglicht.