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Nordost-Hafen Helgoland: Nordwest-Kaje und Marina

 

Der Nordost-Hafen der Insel soll ebenfalls ert├╝chtigt werden. Er wird seit vielen Jahren vom Wassersportclub Helgoland, der B├Ârte und der D├╝nenf├Ąhre als Liege- bzw. Anlandungsplatz genutzt.

Der Bedarf an Liegepl├Ątzen f├╝r Sportboote ist mit der Zeit stetig gestiegen, sodass nun die Ert├╝chtigung und der Ausbau des gesamten Nordost-Hafens als Marina geplant sind. Eine Bauwerkspr├╝fung hat au├čerdem ergeben, dass die Nordwest-Kaje mittelfristig ert├╝chtigt werden muss, um die Standsicherheit zu gew├Ąhrleisten. Die Kaje soll voraussichtlich durch eine Vorsch├╝ttung stabilisiert werden. Mit der Bereitstellung einer modernen Marina, inklusive der dazugeh├Ârigen landseitigen Infrastruktur, soll der Tourismus in diesem Sektor gest├Ąrkt werden.

Die finale Entscheidung ├╝ber die neue Gestaltung der Marina steht noch aus. Nach der Grundlagenermittlung und Vorplanung muss die Planung unter Ber├╝cksichtigung der Ergebnisse vertieft werden. Der Baubeginn ist voraussichtlich nicht vor Herbst 2022 zu erwarten.

Aktuelles zum Projekt gibt es in unserem Baublog.

Nordost-Hafen Helgoland: Nordwest-Kaje und Marina

April / Mai 2021

Im Zuge der Baugrunderkundung konnten Anfang April die Felsbohrungen zur Ermittlung der m├Âglichen Bohransatzpunkte f├╝r die Dalben der k├╝nftigen Schwimmstege abgeschlossen werden. Nach getaner Arbeit wurde die Hubinsel von einem Schlepper wieder aus dem Nordost-Hafen entfernt. Die entnommenen Proben werden nun in einem Hamburger Labor untersucht. Die Ergebnisse bilden eine weitere Planungsgrundlage f├╝r die Gestaltung der neuen Marina.

M├Ąrz / April 2021

Der Bedarf an Liegepl├Ątzen f├╝r Sportboote ist mit der Zeit stetig gestiegen, sodass nun die Ert├╝chtigung und der Ausbau des gesamten Nordost-Hafens als Marina geplant sind. Eine Bauwerkspr├╝fung hat au├čerdem ergeben, dass die Nordwest-Kaje mittelfristig ert├╝chtigt werden muss, um die Standsicherheit zu gew├Ąhrleisten. Die Kaje soll voraussichtlich durch eine Vorsch├╝ttung stabilisiert werden.

Die Grundlagenermittlung und Vorplanung wurden bereits angesto├čen. In Entw├╝rfen und Konzepten wurden erste M├Âglichkeiten aufgezeigt, wie der Hafen mit neuen Liegepl├Ątzen gestaltet und genutzt werden k├Ânnte. Zur Diskussion steht vor allem, wie viele Liegepl├Ątze in welcher Gr├Â├čenordnung m├Âglich sind. Eine zentrale Herausforderung besteht darin, bei effizienter Ausnutzung der Liegefl├Ąchen gleichzeitig den nautischen Anforderungen aller Nutzer gerecht zu werden.

Im Rahmen der Planung muss eine Baugrunderkundung stattfinden, um herauszufinden, wie der Baugrund der Hafensohle beschaffen ist und unter welchen Voraussetzungen er sich f├╝r die geplanten Ma├čnahmen (Vorsch├╝ttung und Dalben) eignet. Dazu geh├Ârt auch die Ermittlung der Wassertiefen und der Seegangsparameter. Im Februar/M├Ąrz 2021 wurden in diesem Zuge subaquatische Bohrungen durchgef├╝hrt, bei denen der Felssockel f├╝r die Befestigung der neuen Dalben untersucht wurde. Im Vorfeld fand im Herbst 2020 die notwendige Kampfmittelsondierung der Bohransatzpunkte per Tauchereinsatz statt.

Die finale Entscheidung ├╝ber die neue Gestaltung der Marina steht noch aus. Nach der Grundlagenermittlung und Vorplanung muss die Planung unter Ber├╝cksichtigung der Ergebnisse vertieft werden. Der Baubeginn ist voraussichtlich nicht vor Herbst 2022 zu erwarten.

Binnenhafen: S├╝dost- und S├╝dwest-Ufer

22. Juni 2021

– Fertigstellung Abtransport Bohr- und Baggergut zur Entsorgung ans Festland
– Fertigstellung aller Pflasterarbeiten
– Fertigstellung der Bepflanzung der Beete
– Fertigstellung der Beleuchtung und Stra├čenm├Âblierung
– Dichtigkeitspr├╝fung und TV-Inspektion der Leitungen, Sch├Ąchte, Rinnen und Abl├Ąufe
– Montage der vier Prallbleche an den RW-Einleitstellen

Der Juni 2021 markiert das Projektende des 2. Bauabschnittes Binnenhafen ÔÇô Ert├╝chtigung S├╝dostufer. Am 30.06.2021 erkl├Ąrte der Bauherr die Abnahme der neuen Uferkaje sowie der Promenade in der Stra├če ÔÇ×Am BinnenhafenÔÇť.

Zuvor herrschte reges Treiben im Baufeld, um alle ausstehenden Arbeiten an der Oberfl├Ąche fertigzustellen. Auch im Juli ging es noch kurzzeitig weiter, um einige Restleistungen und davon abh├Ąngige Funktionspr├╝fungen durchzuf├╝hren.

In den Junitagen wurde die neue Beleuchtung der Promenade final montiert und an das Bestandsnetz angeschlossen. Danach konnten die Pflanzbeete aufgef├╝llt und mit Gr├Ąsern, Hortensien und Rollrasen bepflanz werden. Weiterhin erfolgte die ÔÇ×M├ÂblierungÔÇť des SOU mit M├╝lleimern und Rettungseinrichtungen.

Weiterhin wurde die Pflasteroberfl├Ąche fertiggestellt. Die fertige Pflasteroberfl├Ąche wurde sogleich genutzt, um mit dem Kanal-Inspektionswagen auf die Promenade zu fahren und die Pr├╝fung der Leitungen, Sch├Ąchte, Einl├Ąufe und Rinnen durchzuf├╝hren.

Mit den letzten Handgriffen an der Kajenkonstruktion wurden die Prallbleche an den vier Regenwassereinleitstellen montiert und alle Schraubverbindungen nachbeschichtet.

Im S├╝dhafen und auf der Dreiecksfl├Ąche wurde parallel der Abtransport und die Entsorgung des Bohr- und Baggergutes vorangetrieben und abgeschlossen. Dieser Vorgang endete mit dem R├╝ckbau der Baustelleneinrichtung am Helgolandkai.

Auf dem Binnenhafenmole wurde sukzessive mit dem R├╝ckbau der nicht mehr ben├Âtigten Baustelleneinrichtung fortgefahren.

Gemeinsam mit der Feuerwehr Helgoland wurden nach Fertigstellung aller Arbeiten im Baufeld die neuen L├Âschwasserentnahmestellen auf ihre Einsatzbereitschaft gepr├╝ft und ÔÇ×eingeweihtÔÇť und beschildert.

Mai / Juni 2021

– Beginn Abtransport Bohr- und Baggergut zur Entsorgung ans Festland
– Anschluss Kabelschacht KS05 ans Bestandsnetz in Hafenstra├če und S├╝dwestufer
– Anschluss WSA-Bestandsschacht an das neue KL-System
– Vollst├Ąndiger Einbau Frostschutzschicht
– Vollst├Ąndiger Einbau Schottertragschicht
– Fertigstellung der Tiefbord-Beeteinfassung hinter den Sitzmauern
– Kabelzieharbeiten f├╝r die Beleuchtung der neuen Promenade
– Herstellung des Allverbund- und ModulaPlus-Betonsteinpflasters
– Steinschnittarbeiten zum Anarbeiten des Pflasters an die Rinnen und L├Ąufer

Wie im Monat zuvor wurden auch im Mai und mit Beginn des Junis die Oberfl├Ąchenarbeiten vorangetrieben.

Mit dem Anschluss des Kabelleerrohrschachtes KS05 an die Vorstreckungen aus dem S├╝dwestufer, dem Anschluss an das Bestandsnetz in der Hafenstra├če sowie an das Kabelleerrohrsystem (f├╝r die Beleuchtung des S├╝dostufers) wurden die Leitungsbauarbeiten am S├╝dwestlichen Ende des Baufeldes (Einm├╝ndung Hafenstra├če) abgeschlossen.

Der Anschluss des WSA-Bestandsschachtes im Ostmauerkopf an das neue KL-System ist ebenfalls fertig (f├╝r Einbindung eines neuen Signalkabels). Der Leitungsbau ist damit nahezu abgeschlossen.

In den vergangenen Tagen folgten die Kabelzieharbeiten f├╝r die Poller- und Mastenleuchten auf der neuen Promenade.

Die ARGE hat zudem parallel mit dem Abtransport des Bohr- und Baggergutes von der Dreiecksfl├Ąche zur Entsorgung auf dem Festland begonnen. Der Umschlag auf das Transportschiff erfolgt ├╝ber die S├╝dkaje.

Die Herstellung der Tiefborde und Rinnen ist weitesgehend abgeschlossen.

Bis zum heutigen Tage wurden au├čerdem ann├Ąhernd 90 % der Pflasterarbeiten abgeschlossen, sowohl beim Allverbund (landseitig der Sitzmauern) und dem ModulaPlus (wasserseitig der Sitzmauern). Dazu geh├Âren auch die Steinschneidarbeiten zum Anpassen des Pflasters an die L├Ąufer und Rinnen. Die Arbeiten werden mit dem Ausrichten, Einsanden und Abr├╝tteln des Pflasters in den n├Ąchsten Tagen abgeschlossen.

Derzeit werden die Beete mit Oberboden bef├╝llt, Pollerleuchten gesetzt und angeschlossen sowie weitere Kabelzieharbeiten durchgef├╝hrt. Im Einm├╝ndungsbereich in die Hafenstra├če wird die Bestandsrinne an den Neubau angepasst und der Ostmauerkopf erh├Ąlt seine Oberfl├Ąchenbefestigung. In einem finalen Arbeitsschritt erfolgt die Bepflanzung der Beete.

April / Mai 2021

– Abschluss der RW-Druckpr├╝fungen + Hausanschlussleitungen
– Einbau letzter Kabelschacht KS05 (Anschluss ans Bestandsnetz in Hafenstra├če und S├╝dwestufer folgt)
– Umschluss der L├Âschwasserleitung + Einbau 1. Hydrant
– Fertigstellung der Trinkwasserleitung einschlie├člich Hausanschlussleitungen und Umschluss
– Abschuss R├╝ckbau und Abtransport ├ťberschussboden der Baustra├če
– Abschluss Herstellung Feinplanum und Einbau Geogitter von Stat. 0+125 bis 0-010
– Einbau Frostschutzschicht (ca. 90%)
– Einbau Schottertragschicht (ca. 40%)
– Einbau aller Bauteile f├╝r die Granitsitzmauern 1 bis 4
– Einbau und Anschluss der Stra├čenabl├Ąufe und Herstellung der Rinnen von Sitzmauern
– Fertigstellung der Tiefbord-Beeteinfassung hinter den Sitzmauern 1 und 3
– Einbau kulturf├Ąhiger Boden in die Pflanzbeete

Der zur├╝ckliegende Baustellenmonat stand ganz im Zeichen der Oberfl├Ąchengestaltung. Zuvor mussten jedoch noch Restleistungen im Leitungsbau erbracht werden.

Im Anschlussbereich zur Hafenstra├če wurde der Kabelleerrohrschacht KS05 eingebaut, dessen Leerrohranbindung an das Bestandsnetz steht jedoch noch aus. Der Einbau der zus├Ątzlichen Leerrohre zum Einbau der Beleuchtungskabel f├╝r die zuk├╝nftige Beleuchtung der Promenade ist hingegen abgeschlossen.

Die Regenentw├Ąsserungsleitungen und Hausanschl├╝sse haben die Dichtheitspr├╝fung bestanden, das neue RW-Entw├Ąsserungsnetz ist in Betrieb. Restarbeiten an den Einleitstellen stehen noch an (Montage von Prallblechen).

Der Umschluss der L├Âschwasserleitung ans Bestandsnetz und die Installation des 1. Hydranten wurde vollzogen. Nach der erfolgreichen Herstellung und Reinigung der Leitung sowie der Analyse der Wasserprobe konnten die Hausanschlussleitungen auf die TW-Hauptleitung aufgeschwei├čt werden. Somit ist auch die neue Trinkwasserleitung nach dem Umschluss in Betrieb.

Bis zum heutigen Tage wurden ann├Ąhernd 90 % der Frostschutzschicht und etwa 40 % der Schottertragschicht lagenweise eingebaut und verdichtet.

Nach dem Einbau der Granitsitzmauern, dem Setzen der Stra├čenabl├Ąufe und Rinnen, dem Einbau der Tiefbord-Beeteinfassungen hinter den Sitzmauern und dem Auff├╝llen des kulturf├Ąhigen Bodens in die Pflanzfl├Ąchen sind wesentliche Elemente der Oberfl├Ąchenarbeiten nun sichtbar und das k├╝nftige Erscheinungsbild der Promenade ist zu erkennen.

M├Ąrz / April 2021

– Fertigstellung der Regenentw├Ąsserungsleitung + Einbau Sch├Ąchte + Herstellung der vier Einleitstellen + Herstellung der Hausanschluss-Vorstreckungen (derzeit Druckpr├╝fungen)
– Fertigstellung der Kabelleerrohr-Zuf├╝hrungen zum Holm
– Fertigstellung der L├Âschwasserleitung einschlie├člich Kontraktionspr├╝fung (Hydranten und Umschluss stehen noch aus)
– Fertigstellung der Trinkwasserleitung einschlie├člich Kontraktionspr├╝fung
– R├╝ckbau und Abtransport ├ťberschussboden der Baustra├če
– Herstellung Feinplanum, Einbau Geogitter und Herstellung Frostschutzschicht von Stat. 0+125 bis 0+055

Im zur├╝ckliegenden Monat konnte ein Gro├čteil der Leitungsbauarbeiten abgeschlossen werden und es wurde mit dem Oberfl├Ąchenbau begonnen.

Die Kabelleerrohrzuf├╝hrungen zum neuen Kajenholm (Verteilung Landstromversorgung) und den Anschl├╝ssen am Ostmauerkopf (Signalkabel f├╝r Seezeichen) wurden fertiggestellt. Im Anschlussbereich zur Hafenstra├če steht der Einbau des verbliebenen Kabelleerrohrschachtes und dessen Leerrohranbindung an das Bestandsnetz aus.

Parallel zu den begonnenen Oberfl├Ąchenarbeiten werden derzeit zus├Ątzlich Leerrohre zum Einbau der Beleuchtungskabel f├╝r die zuk├╝nftige Beleuchtung der Promenade verbaut.

Die Regenentw├Ąsserungsleitungen sowie die Sch├Ąchte wurden eingebaut, die Einleitstellen wurden bereits funktionsf├Ąhig hergestellt, in einem letzten Schritt werden RW-Hausanschl├╝sse der Anrainer an die bereits installierten Vorstreckungen angeschlossen. Alle Leitungen werden nach Einbau einer Dichtheitspr├╝fung unterzogen.

Die L├Âschwasserleitung wurde final hergestellt und einer Dichtheitspr├╝fung (Kontraktionspr├╝fung) unterzogen. Hier steht der Umschluss ans Bestandsnetz und die Installation der Hydranten aus.

Die Trinkwasserleitung wurde auf ihrer ganzen L├Ąnge hergestellt und ebenfalls einer Dichtheitspr├╝fung (Kontraktionspr├╝fung) unterzogen. Sp├╝lung, Desinfektion, Einbau Hydrant sowie Umschluss der Hausanschlussleitungen und der Hauptleitung ans Bestandsnetz stehen aus.

Zur Herstellung des Tragschichtaufbaus wurde in den vergangenen Wochen die Baustra├če des S├╝dostufers zur├╝ckgebaut und das Bodenmaterial abtransportiert. Danach wurde mit der Herstellung des Feinplanums begonnen. Au├čerdem wurde zwischen Station 0+125 (am Ostmauerkopf) und Station 0+055 (etwa mittig des S├╝dostufers) das Geogitter aufgebracht und mit dem Einbau der Frostschutzschicht begonnen.

Parallel zur den Bauma├čnahmen wurde ein Teil der Oberfl├Ąchenbefestigung und der Granitsitzb├Ąnke auf die Insel geliefert und zwischengelagert.

Februar / M├Ąrz 2021

– Fertigstellung zweier Halterungen der Regenentw├Ąsserungsleitung
– Herstellung der RW-Vorstreckungen unterhalb der KL-Trasse
– Einbau Regenentw├Ąsserungsschacht und Herstellung der ersten Einleitstelle
– Fertigstellung KL-Haupttrasse einschlie├člich dreier Kabelsch├Ąchte
– Abschnittsweise Herstellung L├Âschwasserleitung

Die Hauptbauleistungen finden seit Fertigstellung der wasserseitigen Arbeiten hinter der neuen Uferwand statt. Im Wesentlichen wurden im letzten Monat die Leitungsbauarbeiten vorangetrieben, die dann den Kajenbau abschlie├čen und der Herstellung der Oberfl├Ąchen vorausgehen.

Nach den vorbereiteten Arbeiten f├╝r den Leitungsbau, zu denen u.a. das Herstellen des Grobplanums, das zwischenzeitliche Abfahren von ├╝bersch├╝ssigem RC-Material der tempor├Ąren Baustra├če und das Abstecken der Leitungsstra├čen geh├Âren, wurde mit dem Leitungsbau begonnen.

Die Haupttrasse des Kabelleerrohrsystems (KL-System) konnte bis zum heutigen Tag bis auf einen noch einzubauenden Kabelschacht hergestellt werden. Die Trasse umfasst insgesamt 4 Sch├Ąchte die ├╝ber Kabelleerrohre Da 160 und Da 110 verbunden sind.

Die Anschlussleitungen zum neuen Kajenholm (Verteilung Landstromversorgung) und den Anschl├╝ssen am Ostmauerkopf (Signalkabel f├╝r Seezeichen), S├╝dwestufer (Zuf├╝hrung Landstromversorgung) und Hafenstra├če (Anschluss zuk├╝nftige Beleuchtung der Promenade an das Bestandsnetz) werden in den n├Ąchsten Wochen hergestellt. Im Zuge des KL-Einbaus wurden die RW-Hausanschlussleitungen, die das KL-System kreuzen, unterhalb der KL-Rohre vorgestreckt.

Parallel zum KL-System wurden bereits 2 Halterungen der Regenwasserentw├Ąsserungsleitung fertiggestellt sowie ein RW-Schacht installiert und angeschlossen. Parallel zum RW-Leitungsbau m├╝ssen die vier Einleitstellen in den Binnenhafen durch Kernbohrungen durch die neue Kaje hergestellt werden. Eine von vier Kernbohrungen konnte bereits abgeschlossen werden.

Ebenso wurden ca. 80% der L├Âschwasserleitung fertiggestellt. Hier werden in den n├Ąchsten Wochen die Armaturen (Schieber + Hydranten) installiert und der Umschluss ans L├Âschwassernetz in der Hafenstra├če vorbereitet.

Weiterhin wird die Herstellung der neuen Trinkwasserleitung und die Kajendrainageleitung vorbereitet.

Januar / Februar 2021

– Fertigstellung AZV-Leitungsbau (Sanierung Schmutzwasserkanal)
– R├╝cktransport Seilbagger und Baustelleneinrichtung nach Hamburg
– Montage der Ausr├╝stungsteile (Steigeleitern final, Halteb├╝gel und Kantenpoller)
– Beginn Herstellung Regenentw├Ąsserungsleitung

Der Kajenneubau hat in den vergangenen Wochen einen wesentlichen Zwischenstand erreicht, die konstruktiven Ma├čnahmen f├╝r die neue Kaje konnten bis auf Restleistungen fertiggestellt werden.

Die Demontage aller wasserseitigen Laufstege wurde abgeschlossen.

Im Anschluss erfolgte die Montage aller noch fehlenden Gleitleisten.

Die Kajenausr├╝stung wurde vervollst├Ąndigt. Dazu wurden Halteb├╝gel und Kantenpoller aufgesetzt. Nach dem R├╝ckbau der zus├Ątzliche Baustelleneinrichtung f├╝r den Kajenbau erfolgte der R├╝cktransport ans Festland; der Seilbagger hat die Insel verlassen.

Das Erscheinungsbild der Kaje hat sich damit grundlegend ge├Ąndert.

Die Sanierung des Schmutzwasserkanals f├╝r den Abwasserzweckverband Schleswig-Holstein in der Bestandstra├če konnte indessen z├╝gig abgeschlossen werden.

Die Vorbereitungen f├╝r die Herstellung der weiteren Leitungen (RW-Leitung, Kabelleerrohr-System, Trink- und L├Âschwasserleitung) laufen, bzw. die Arbeiten dazu wurden schon aufgenommen.

Dezember 2020 / Januar 2021

– Montage aller Gleitleitleisten am oberen Betonholm
– R├╝ckbau aller Schalungsteile
– R├Ąumen und Sichern der Baustelle (Weihnachtsunterbrechung), Vorbereitung Leitungsbau
– Fertigstellung der Verklammerungsarbeiten der Sohlsicherung (Voll- und Teilverguss der Wasserbausteine vor der Kaje)
– Abschlusspeilung Binnenhafen
– Beginn AZV-Leitungsbau (Sanierung Schmutzwasserkanal)

Noch im vergangenen Jahr konnten die Sohlsicherungsarbeiten vollst├Ąndig abgeschlossen werden und die Baustelle f├╝r die Weihnachtspause gesichert werden.

Zur Einbaukontrolle des Voll- und Teilvergusses unter Wasser wurde in der 1. KW des neuen Jahres bereits eine Abschlusspeilung vorgenommen.

Parallel wurde weiterhin an der Ausr├╝stung des Holmes gearbeitet. Bis zum heutigen Tage konnten am Betonholm alle der oberen Gleitleistenabschnitte montiert werden.

Derzeit laufen der R├╝ckbau der wasserseitigen Laufstege und der Einbau der noch fehlenden, mittleren Gleitleistenabschnitte (zwischen den oberen Abschnitten am Betonholm und den vormontierten Abschnitten an den Fertigteilen). Weiterhin wurden alle 6 Ausstiegsleitern an der neuen Kaje montiert.

Inzwischen wurden alle Schalungsbauteile entfernt (auch landseitig) und ein Gro├čteil der Baustelleneinrichtung f├╝r den Kajenbau zur├╝ckgebaut.

In der 1. KW des neuen Jahres starteten au├čerdem die Leitungsbauarbeiten. Die Arbeiten beginnen mit der Sanierung des Schmutzwasserkanals f├╝r den Abwasserzweckverband Schleswig-Holstein in der Bestandstra├če.

November / Dezember 2020

– Fertigstellung aller Schwei├čarbeiten an den Tragrohrkonstruktionen
– Herstellung der Beton-Anschlusskonstruktion unterhalb des Bestandes des S├╝dwestufers
– Fertigstellung des Schalungsbaus in Block 1 (Betonierabschnitt 7)
– Bewehrungseinbau im letzten Block 1 (Betonierabschnitt 7)
– Betonage der Bl├Âcke 6 bis 7 und 1 (5. bis 7. Betonierabschnitt), Fertigstellung des Stahlbetonholms
– Fertigstellung Einbau und Profilierung von ca. 1800 t Wasserbausteinen unter Wasser als Sohlsicherung vor der Kaje
– Durchf├╝hrung von Suchschachtungen zur Lokalisierung von Hausanschl├╝ssen
– Beginn der Verklammerungsarbeiten der Sohlsicherung (Voll- und Teilverguss der Wasserbausteine vor der Kaje), vorher Herstellung von Probek├Ąsten in Cuxhaven

Bis zum 10.12.2020 konnten alle Stahlbau- und Brennarbeiten an der Tragrohrkonstruktion zur Vorbereitung des Bewehrungseinbaus f├╝r den Stahlbetonholm abgeschlossen werden.

Ebenso wurden der Bewehrungseinbau, die Montage der Einbauteile und der Schalungsbau f├╝r die Bl├Âcke 6+7 und 1 sowie die Anschlusskonstruktion an das S├╝dwestufer abgeschlossen. Weiterhin erfolgte die Betonage dieser noch ausstehenden Bl├Âcke, sodass der Stahlbetonbau insgesamt fertiggestellt wurde.

Parallel wurde an der Ausr├╝stung des Holmes gearbeitet, bis zum heutigen Tage konnten etwa 4/7 der oberen Gleitleistenabschnitte montiert werden.

Im Baufeld S├╝dostufer hat die ARGE notwendige Suchschachtungen in Vorbereitung des anstehenden Leitungsbaus durchgef├╝hrt. Im Wesentlichen wurden die Hausanschlussleitungen der Anrainer lokalisiert.

Mit dem Einbau und der Profilierung von etwa 1800 t Wasserbausteinen wurde au├čerdem die Sohlsicherung wesentlich vorangebracht. F├╝r die anschlie├čende Verklammerung der Wasserbausteine im Voll- und Teilverguss sind Anfang Dezember in Cuxhaven Probek├Ąsten hergestellt, geborgen und begutachtet worden. Die Sohlsicherungsarbeiten auf Helgoland sind am 09.12.2020 angelaufen und sollen, vorbehaltlich der Wetterlage, noch vor Weihnachten abgeschlossen werden.

Oktober / November 2020

– Aufschwei├čen der Zugbewehrung an die Tragrohrk├Âpfe im Block 6 und 7
(Betonierabschnitt 5 und 6) f├╝r den Kajenholm
– Schalungsbau in den Blocken 5 bis 7 (Betonierabschnitt 5 und 6) f├╝r den Kajenholm
– Bewehrungseinbau in den Bl├Âcken 5 bis 7 (Betonierabschnitt 4 bis 6)
– Betonage der Bl├Âcke 2 bis 5 (1. bis 4. Betonierabschnitt)
– Einbau und Lagesicherung der Sandmatten unter Wasser vor der Kaje
– Einbau von ca. 1200 t Wasserbausteinen unter Wasser vor der Kaje
– Montage Gleitleisten an fertiggestellten und ausgeschalten Holmabschnitten

Im Oktober wurden die Stahl- und Betonbauarbeiten weiter vorangetrieben. Im Block 6 und 7 wurde die Zugbew├Ąhrung an die Tragrohrk├Âpfe geschwei├čt und die F├╝llbohlen auf die korrekte Einbauh├Âhe abgebrannt und mit zus├Ątzlichen Schlitzen (zur Bewehrungsdurchf├╝hrung) versehen.

Der Schalungsbau f├╝r den Kajenholm l├Ąuft weiterhin parallel zum Bewehrungseinbau. Stand heute laufen die Bewehrungsarbeiten im Block 6 und 7 = Betonierabschnitt 5 und 6. Zum Schalungsbau kommt der Einbau bestimmter Ausr├╝stungsteile wie die wasserseitig angeordneten Halteringe, oberseitig eingebaute R├╝ckverankerungen f├╝r die Kantenpoller sowie Kabelleerrohrdurchf├╝hrungen f├╝r die sp├Ąter folgende Landstromversorgung.

Die Bl├Âcke 2 bis 5 (1. bis 4. Betonierabschnitt) sind bereits fertiggestellt und betoniert. Block 2 bis 4 wurden bereits ausgeschalt und wasserseitig abschnittsweise mit Gleitleisten ausger├╝stet.

Der Einbau und die Lagesicherung der Sandmatten sind abgeschlossen. Au├čerdem wurden bereits etwa 1200 t Wasserbausteine per Arbeitsschiff „Braune“ nach Helgoland transportiert und durch die Henriette + Bagger eingebaut. Das entspricht ca. 70 % der ben├Âtigten Menge, um die Sohlsicherung vollst├Ąndig herzustellen.


September / Oktober 2020

– Abschluss der Fertigteilherstellung (FT- Typ E) in Cuxhaven
– Transport, Ausr├╝stung und Montage von 51 Fertigteilen (abgeschlossen)
– Herstellung der horizontalen Fertigteil-Fu├čsicherung auf ca. 120m L├Ąnge unter Wasser
– Einbau von rund 330m┬│ Zwischenbeton zwischen Tragrohrwand und FT-Vorsatzschale
– R├╝ckbau der tempor├Ąren, vertikalen Fertigteilabh├Ąngung an 49 von 51 Fertigteilen
– Aufschwei├čen der Zugbewehrung an die Tragrohrk├Âpfe im 1. bis 4 Betonierabschnitt f├╝r den Kajenholm
– Schalungsbau im 1. und 4 Betonierabschnitt f├╝r den Kajenholm
– Bewehrungseinbau im 1. bis 3 Betonierabschnitt
– Betonage des 1. Und 2. Stahlbetonholmabschnitts
– Beginn Einbau Sandmatte (Unterlage Sohlsicherung) 8 von 31
– Herstellung von Soilcrete-HDI-S├Ąulen in den Anschlussbereichen zum OMK und zum SWU

Am heutigen Tag wurde das letzte noch fehlende Fertigteil montiert (Typ E, Anschluss an SW-Ufer). Die Herstellung der Fertigteile ist damit abgeschlossen.
Nach dem Aush├Ąrten des Zwischenbetons wurde in Teilbereichen der R├╝ckbau der tempor├Ąren, vertikalen Fertigteilabh├Ąngung durchgef├╝hrt. Mittlerweile sind in den bereist hinterf├╝llten Bereichen alle Abh├Ąngungen zur├╝ckgebaut.

Im September und Oktober wurden die Stahlbauarbeiten vorangetrieben. Im 3. und 4. Betonierabschnitt wurde die Zugbew├Ąhrung an die Tragrohrk├Âpfe geschwei├čt und die F├╝llbohlen auf die korrekte Einbauh├Âhe abgebrannt und mit zus├Ątzlichen Schlitzen (zur Bewehrungsdurchf├╝hrung) versehen.

Der Schalungsbau f├╝r den Kajenholm l├Ąuft parallel zum Bewehrungseinbau. Stand heute laufen die Bewehrungsarbeiten im Block 4 = 3 Betonierabschnitt. Die Bl├Âcke 2 und 3 (1. und 2. Betonierabschnitt) sind bereits fertiggestellt und betoniert. Insgesamt teilt sich der neue Kajenholm in 7 Betonierabschnitte / Bl├Âcke.

Die Anschlussbereiche zum Ostmauerkopf und zum S├╝dwestufer werden als letzte hergestellt.
Parallel zur Herstellung des Holmes wurden die Anschlussbereich zum Ostmauerkopf und zum S├╝dwestufer mithilfe von sogenannten Soilcrete-S├Ąulen abgedichtet. Bei diesem Hochdruckinjektionsverfahren (HDI) wird Zementsuspension in den Boden injiziert und h├Ąrtet dort aus. Die entstehenden Zements├Ąulen sollen die Bestandsanschl├╝sse abdichten und den Austritt von Hinterf├╝llmaterial ausschlie├čen.

Weiterhin wurde das Planum wasserseitig vor der neuen Kaje hergestellt und mit dem Einbau der Sandmatte (Trennlage zwischen Felssohle bzw. Auff├╝llung und der Sohlsicherung aus Wasserbausteinen) begonnen. Die Sandmatten werden mittels Taucher positioniert und im Anschluss mit den Wasserbausteinen der zuk├╝nftigen Sohlsicherung beaufschlagt.

 

August / September 2020

– Fortf├╝hrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport, Ausr├╝stung und Montage von 50 Fertigteilen (1 Anschlussfertigteil ausstehend)
– Herstellung der horizontalen Fertigteil-Fu├čsicherung auf ca. 120m L├Ąnge unter Wasser
– Einbau von rund 330 m┬│ Zwischenbeton zwischen Tragrohrwand und FT-Vorsatzschale
– R├╝ckbau der tempor├Ąren, vertikalen Fertigteilabh├Ąngung
– Aufschwei├čen der Zugbewehrung an die Tragrohrk├Âpfe im 2. und 3. Betonierabschnitt f├╝r den Kajenholm
– Anlieferung der Einbau- und Ausr├╝stungsteile (Halteringe, Kantenschutz, Steigleitern)
– Anlieferung der Holmbewehrung
– Beginn Schalungsbau im 2. Und 3. Betonierabschnitt f├╝r den Kajenholm

Bis in die erste Septemberwoche wurden 50 der insgesamt 51 Fertigteile montiert. Die Herstellung des noch ausstehenden Fertigteils (Fertigteil Typ E- Anschluss ans S├╝dwestufer) wird derzeit im Fertigteilwerk in Cuxhaven vorbereitet (Schalungsbau).

Weiterhin wurde auf einer L├Ąnge von etwa 120m die horizontale Fu├čsicherung der Fertigteile unter Tauchereinsatz hergestellt. Nach der Herstellung der Fu├čsicherung wurde mit der Betonage des Zwischenraums zwischen der st├Ąhlernen Tragrohrkonstruktion und der Betonfertigteil-Vorsatzschale begonnen. Es wurden bis zum heutigen Tag bereits 330m┬│ Zwischenbeton lagenweise eingebaut.

Ebenso wurde der Anschluss an das Bestandsbauwerk des Ostmauerkopfes fertiggestellt. Hier wurden im Unterwasserbereich passgenaue Schalungsarbeiten vorgenommen, um ein Austritt des Zwischenbeton zu unterbinden.

Nach dem Aush├Ąrten des Zwischenbetons wurde in Teilbereichen der R├╝ckbau der tempor├Ąren, vertikalen Fertigteilabh├Ąngung durchgef├╝hrt.

Zur Herstellung des Betonholms wurde weiterhin im 2. und 3. Betonierabschnitt die Zugbew├Ąhrung an die Tragrohrk├Âpfe geschwei├čt und die F├╝llbohlen auf die korrekte Einbauh├Âhe abgebrannt und mit zus├Ątzlichen Schlitzen versehen. Diese Schlitze dienen der sp├Ąteren Durchf├╝hrung der Bewehrungseisen des Betonholms.

Mit Beginn des Septembers startete auch der Schalungsbau f├╝r den Kajenholm im 2. und 3. Betonierabschnitt. Parallel erfolgte die Anlieferung der Bewehrung sowie der Einbau- und Anbauteile nach Helgoland.

Juli / August 2020

– Fortf├╝hrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport der ersten 49 Fertigteile nach Helgoland via Arbeitsschiff
– Zwischenlagerung und Ausr├╝stung der Fertigteile mit Anbauteilen zur Montage
– Herstellung der Unterwasserschalung
– Einbau der horizontalen Fu├čsicherung der Fertigteile mittels Betonpumpe
– Erstellen von Aufma├čen f├╝r die Sonderfertigteile Typ D und E (Anschluss an Ostmauerkopf
und S├╝dwestufer)

In der zweiten Julih├Ąlfte wurde die Herstellung, Lieferung und der Einbau der Fertigteile vorangebracht. Inzwischen sind 49 von 51 Fertigteilen hergestellt. Lediglich die Sonderbauteile f├╝r die Anschlussbereiche an den Ostmauerkopf und das S├╝dwestufer stehen noch aus. Hierf├╝r mussten zun├Ąchst unter Tauchereinsatz Aufma├če genommen werden, sodass die Bauteile passgenau an den Bestand anschlie├čen. Bis heute wurden bereits 46 Fertigteile installiert.

Nachlaufend wurde mit dem Einbau der Bigbag-Unterwasserschalung begonnen und die horizontale Fertigteil-Fu├čsicherung abschnittsweise betoniert. Hier stehen noch die Anschlussbereiche aus. F├╝r das Umsetzen der Unterwasserschalung wurden die wasserseitigen Laufstege mehrfach umgebaut.

Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde parallel die Produktion der Fertigteile fortgef├╝hrt. Aktuell werden die Schalungen f├╝r die Sonderbauteile Typ D (Anschluss Ostmauerkopf) und Typ E (Anschluss S├╝dwestufer) vorbereitet.

Juni / Juli 2020

– Fortf├╝hrung der Fertigteilherstellung in Cuxhaven
– Transport der ersten 36 Fertigteile nach Helgoland via Arbeitsschiff
– Zwischenlagerung und Ausr├╝stung der Fertigteile mit Anbauteilen zur Montage
– Einbau von 32 Fertigteilen unter Tauchereinsatz
– Fertigstellung der Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Sohltiefe vor der neuen Kaje
– Umtransport des Baggerguts aus den Nassbaggerarbeiten auf die Dreiecksfl├Ąche
– Umlagerung von Felsmaterial und Einbau als Auff├╝llung unterhalb der neuen Sohle
– Ausbau ├╝bersch├╝ssiges Felsmaterial aus dem subaquatischen Depot
– Herstellung der Sohle unterhalb des ausgebaggerten subaquatischen Depots

Die Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der finalen Sohltiefe wurden abgeschlossen. Das Baggergut wurde in Absetzbecken auf dem S├╝dostufer zum Vortrocknen zwischengelagert. Nachdem das Material Transportreife erreicht hatte, wurde es auf die Dreiecksfl├Ąche verbracht und dort zu einer Halde aufgesetzt.

Zwischenzeitlich wurde das Felsmaterial aus der Vorma├čnahme, welches in einem subaquatischen Depot (Halde unter Wasser) am S├╝dwestufer gelagert wurde, mithilfe des Arbeitsschiffes vollst├Ąndige ausgehoben und die Sohltiefe in diesem Bereich wieder hergestellt.

Das Material wurde u. a. als Auff├╝llung in Untiefen unterhalb der neuen Sohlsicherung vor dem S├╝dostufer eingebaut. Am 15. Juni wurden die ersten beiden Schiffsladungen mit Fertigteilen aus Cuxhaven nach Helgoland gebracht. Diese wurden auf dem S├╝dostufer zur Ausr├╝stung zwischengelagert. Ausger├╝stet werden die Fertigteile mit einer r├╝ckw├Ąrtig angebrachten, horizontalen Gurtung und der kopfseitigen, vertikalen Abh├Ąngung zur Montage an der Tragrohrkonstruktion.

Am 23. Juni wurde das erste Fertigteil mithilfe des Raupenseilkrans LR 853 vor die neue Kaje gehoben, ausgerichtet und unter Tauchereinsatz fixiert. Bis heute wurden 32 Fertigteile installiert. Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde weiterhin die Produktion der Fertigteile fortgef├╝hrt.

Mai / Juni 2020

– Mobilisierung des Arbeitsschiffes, der Baustelle und der BE-Fl├Ąche auf der Binnenhafenmole
– Beginn der Fertigteilproduktion in Cuxhaven
– Fertigstellung aller vertikalen Fertigteilabh├Ąngungen
– Fertigstellung des Anschlusses an den Bestand des S├╝dwestufers
– Fertigstellung der Sandbaggerung im D├╝nenhafen und Einbau als Kajenhinterf├╝llung
– Auff├╝llen der Tragrohre mit Sand und Betonage der Tragrohrk├Âpfe
– Fertigstellung Ausbau der Softrock-Container und Transport an das Nordostbohlwerk
– Beginn der Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der Sohltiefe vor der neuen Kaje

Nach der Lockerung der Einreisebeschr├Ąnkungen f├╝r Berufspendler zum 04.05.2020 konnten die Arbeiten am S├╝dostufer wieder aufgenommen werden. Nach der Mobilisierung des Arbeitsschiffes in Cuxhaven und den Ger├Ątschaften vor Ort im Baufeld wurde nahtlos an die Arbeiten im April angekn├╝pft.

Im Mai wurden der lagenweise Einbau der Hinterf├╝llung sowie die Verdichtung des Sandes fortgef├╝hrt und Anfang Juni abgeschlossen. Weiterhin konnten der Ausbau der Softrock-Container und der Transport an das Nordostbohlwerk abgeschlossen werden.

Nach Beendigung der Sandbaggerarbeiten, wurde die schwimmende Einheit umger├╝stet und hat mit den Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der finalen Sohltiefe begonnen. Auf diese wird in einem sp├Ąteren Arbeitsschritt die Sohlsicherung aufgebracht. Parallel dazu wurden alle Bauteile f├╝r die vertikale Fertigteilabh├Ąngung aufgesetzt und an die Tragrohre bzw. Ankerst├╝hle angeschwei├čt. Au├čerdem konnte der Bestandsanschluss der Tragrohrwand an das S├╝dwestufer
durch eine speziell angepassten Anschlussbohle fertiggestellt werden, ├Ąhnlich wie zuvor am Ostmauerkopf.

Nach dem finalen Schlie├čen der neuen ÔÇ×WandÔÇť wurden auch die Tragrohre mit Sand aufgef├╝llt und die Tragrohrk├Âpfe ausbetoniert. Ebenfalls wurde der Unterbeton zum Aufstellen der landseitigen Schalung f├╝r den Betonholm eingebracht. Im Fertigteilwerk in Cuxhaven wurde durchgehend gearbeitet, sodass die Produktion der Fertigteile bereits begonnen werden konnte.

M├Ąrz / April 2020

– Fertigstellung der Anschlussbohle am Ostmauerkopf
– Aufsetzten aller 51 Ankerst├╝hlen
– Fertigstellung aller 51 Pfahlkopfanschl├╝sse
– Fortf├╝hrung der Sandbaggerung im D├╝nenhafen und Einbau als Kajenhinterf├╝llung
– Beginn Ausbau der Softrock-Container und Umtransport an das Nordostbohlwerk
– R├╝cktransport der Hubinsel
– Sicherung der Baustelle und der BE-Fl├Ąche auf der Binnenhafenmole

Im M├Ąrz wurde der Einbau der Hinterf├╝llung fortgef├╝hrt. Der Umlauf ÔÇ×Material aus dem D├╝nenhafen-Depot entnehmen, per Arbeitsschiff ÔÇ×BrauneÔÇť in den Binnenhafen transportieren und als Kajenhinterf├╝llung einbauenÔÇť wurde um den Vorgang ÔÇ×Softrock-Container (wei├če GeoBags, B├Âschungssicherung) ausbauen und zur Weiternutzung an das Nordostbohlwerk bringenÔÇť erweitert.

Parallel dazu wurden alle Ankerst├╝hle aufgesetzt und alle Pfahlkopfanschl├╝sse hergestellt. Weiterhin konnte bereits der Bestandsanschluss der Tragrohrwand an den Ostmauerkopf durch Austauschbohrungen und einer speziell angepassten Anschlussbohle fertiggestellt werden. Au├čerdem konnte die Hubinsel wieder an den Betreiber ├╝bergeben werden, der diese zur├╝ck in den tideunabh├Ąngigen Hafen von Cuxhaven verholen lie├č.

Am 24.03.2020 wurde aufgrund der Corona-Virus-Pandemie per Allgemeinverf├╝gung des Kreises Pinneberg verf├╝gt, dass alle Berufspendler, deren Arbeit auf der Insel nicht zur Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur dient, Helgoland zum Schutze der Bev├Âlkerung und zur Sicherstellung der medizinischen Kapazit├Ąten vorl├Ąufig nicht mehr betreten d├╝rfen. Die ARGE Binnenhafen musste daher den Baustellenbetrieb vorl├Ąufig einstellen, die Baustelle sichern und abreisen.

Februar / M├Ąrz 2020

– Fertigstellung der Ankerst├╝hle und Lieferung auf die Baustelle
– Aufsetzten von insgesamt 34 Ankerst├╝hlen
– Fertigstellung von ca. 10 Pfahlkopfanschl├╝ssen
– Einvibrieren der F├╝llbohlen FB-02 bis FB-09
– Umr├╝sten von Bohrhilfsger├╝sten und Montage von Arbeitsb├╝hnen / Laufstegen
– Fertigstellung aller Brennschnitte an den Tragrohrk├Âpfen
– Fertigstellung aller 51 Mikropfahl-R├╝ckverankerungen
– Beginn der Sandbaggerung im D├╝nenhafen und Einbau als Kajenhinterf├╝llung┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á – Demobilisierung Bohrger├Ątschaften, Vorbereitung Hubinsel f├╝r R├╝cktransport

Trotz schlechter Wetterbedingungen und dadurch bedingten Bauunterbrechungen, konnte bis zur KW 11 die Herstellung der Mikropfahl-R├╝ckverankerung fertiggestellt werden. F├╝r die Herstellung wurde die Hubinsel mehrmals neu positioniert, sodass auf allen Positionen zun├Ąchst die Schutzrohre eingebracht und dann durch diese hindurch die Mikropf├Ąhle hergestellt werden konnten. Parallel dazu wurden die verbliebenen F├╝llbohlen final einvibriert.

Zeitgleich zu den Bohrarbeiten wurde am Stahlbauanschluss der Mikropfahlk├Âpfe (Schr├Ągpf├Ąhle, 45┬░ Neigung) an die Tragrohre (Vertikalpf├Ąhle) gearbeitet. Dazu wurden die ersten Ankerst├╝hle aufgesetzt, angeschwei├čt und nachlaufend die Bauteile der Pfahlkopfanschlusskonstruktion (Ausgleichsplatte, Ankerplatte und Kugelbundmutter) montiert.

Anfang M├Ąrz wurde p├╝nktlich mit dem Einbau der Hinterf├╝llung begonnen. Das Material wurde zuvor aus dem D├╝nenhafen-Depot entnommen und per Arbeitsschiff ÔÇ×BrauneÔÇť in den Binnenhafen transportiert. Parallel l├Ąuft derzeit die Demobilisierung der Bohrger├Ątschaften und der Hubinsel.

Januar/Februar 2020

– Fertigstellung aller 51 Tragrohr- und Austauschbohrungen und Einbau der verbliebenen┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬áTragrohre
– Einbau der F├╝llbohlen FB-10 bis FB-51
– Einstellen der F├╝llbohlen FB-02 bis FB-09
– Herstellung von Bohrhilfsger├╝sten und Montage von Arbeitsb├╝hnen/Laufstegen
– Brennschnitte an den Tragrohrk├Âpfen zur Vorbereitung der Pfahlkopfanschl├╝sse
– Umr├╝starbeiten an der Hubinsel zur Vorbereitung der Ankerbohrarbeiten
– Lieferung aller Ger├Ąte und Materialien zur Herstellung der R├╝ckverankerung
– Fertigstellung von insgesamt 22 der 51 Mikropfahl-R├╝ckverankerungen

In den ersten beiden Arbeitswochen im Januar wurden alle Bohrarbeiten und Tragrohreinbauten mit dem Gro├čbohrger├Ąt BG 45 abgeschlossen. Es wurde im Anschluss demobilisiert und abtransportiert. Im Gegenzug wurden alle Materialien und Ger├Ątschaften zur Herstellung der R├╝ckverankerung nach Helgoland verschifft und die Hubinsel auf den Ankerbohrbetrieb umger├╝stet. Parallel zu den Umr├╝starbeiten an und auf der Hubinsel wurden die Brennschnitte an den Tragrohrk├Âpfen durchgef├╝hrt, sodass im Anschluss an die Herstellung der R├╝ckverankerungen (Mikropf├Ąhle) diese mit den Tragrohren verbunden werden k├Ânnen. Der Anschluss erfolgt ├╝ber spezielle Ankerst├╝hle, deren Fertigung parallel zu den Arbeiten auf der Baustelle im Stahlbaubetrieb auf dem Festland l├Ąuft. Weiterhin wurden alle F├╝llbohlen eingestellt und gr├Â├čtenteils bereits bis auf die finale Tiefe einvibriert.

Dezember 2019/Januar 2020

– Herstellung von insgesamt 49 Austauschbohrungen und Auff├╝llung mit Sand
– Herstellung von insgesamt 48 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von insgesamt 48 Tragbohlen
– Herstellung von Bohrhilfsger├╝sten und Montage von Arbeitsb├╝hnen/Laufstegen

Wasserseitig konnten seit dem 23.10.2019 weitere 47 Tragrohrbohrungen hergestellt und ebenso viele Tragrohre eingebaut und betoniert werden. Die Bohrarbeiten in den Regelbereichen A1 bis E1 sind fertiggestellt. Weiterhin wurden insgesamt 49 Austauschbohrungen abgeteuft und mit Sand verf├╝llt. Mit der Fertigstellung des Regelbereichs E2 werden zu Beginn der KW 3 alle Bohrarbeiten und Tragrohreinbauten mit dem Gro├čbohrger├Ąt abgeschlossen sein. Die regelm├Ą├čig parallel durchgef├╝hrten Umtransporte des Bohrgutes werden ebenfalls in der KW 3 mit der Fertigstellung des Tragrohreinbaus beendet sein.

Weiterhin liefen vorbereitende Arbeiten f├╝r die anstehende Herstellung der R├╝ckverankerung, f├╝r die u. a. Hilfsbohrger├╝ste gefertigt und montiert wurden. Ebenso wurden Arbeitsb├╝hnen und Laufstege vorbereitet und teilweise bereits an die Tragrohrwand montiert.

November/Dezember 2019

– Erfolgreiche Probebelastung der 3 Probepf├Ąhle
– Herstellung von 38 Austauschbohrungen und Auff├╝llung mit Sand
– Herstellung von 36 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von 36 Tragbohlen
– Einbau von 17 F├╝llbohlen

In der KW 48 wurden die Probebelastungen der 3 Probepf├Ąhle erfolgreich durchgef├╝hrt. Die Tragf├Ąhigkeit konnte durch das Aufbringen einer vorgegebenen Pr├╝flast von 200 Tonnen je Pfahl nachgewiesen werden. Der Bauabschnitt ÔÇ×Vorgezogene PfahlprobebelastungenÔÇť ist somit abgeschlossen und liefert die notwendigen geotechnischen Erkenntnisse f├╝r die Herstellung der R├╝ckverankerung des Hauptbauwerkes.

Wasserseitig konnten seit dem 23.10.2019 (Einbau Tragrohr Nr.1) weitere 35 Tragrohrbohrungen hergestellt und ebenso viele Tragrohre eingebaut und betoniert werden. Die Bohrarbeiten in den Regelbereichen A1 bis A4 (Hubinselstellungen, in denen mehrere Bohrungen ohne Verholen der Insel abgeteuft werden k├Ânnen) sind fertiggestellt. Weiterhin wurden insgesamt 38 Austauschbohrungen abgeteuft, mit Sand verf├╝llt und 17 F├╝llbohlen einvibriert. F├╝r das Arbeiten in den Anschlussbereichen zum Ostmauerkopf und zum S├╝dwestufer (Stellung B und D) musste bzw. muss die Hubinsel mit jeder Bohrung neu positioniert werden. Das Umsetzten der schwimmenden Einheiten erfolgt dabei in der Regel mit dem Arbeits- und Lagerschiff ÔÇ×BerghausÔÇť.

Einen wesentlichen logistischen Teil der Arbeiten stellt der regelm├Ą├čige und kontinuierliche Umtransport des Bohrgutes von der Lagerschute im Binnenhafen in das Bodenlager auf der Dreiecksfl├Ąche dar.

Parallel zu den Arbeiten vor Ort wurde die Stahlbaufertigung im Stahlwerk abgeschlossen. Insgesamt 48 von 51 Tragrohren wurden geliefert und auf der BE-Fl├Ąche „Binnenhafenmole“ bzw. dem Lagerschiff zwischengelagert oder, wie zuvor beschrieben, bereits eingebaut. Die restlichen 3 Tragrohre befinden sich im Zulauf.

Oktober/November 2019

– Herstellung des zweiten und dritten Probepfahls sowie der zugeh├Ârigen Einzel- und┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬áDoppelreaktionspf├Ąhle
– Abschluss der wasserseitigen Fr├Ąsarbeiten zur Herstellung der Ansatzebene f├╝r das┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á Gro├čbohrger├Ąt
– Einrichten der Hubinsel und der schwimmenden Einheiten
– Herstellung von 14 Austauschbohrungen und Auff├╝llung mit Sand
– Herstellung von 13 Tragrohrbohrungen
– Einbau und Betonage von 13 Tragbohlen
– Anlieferung aller F├╝ll- und Passbohlen

In der KW 42 konnten die Probe- und Reaktionspf├Ąhle auf den Bohrebenen 2 und 3 fertiggestellt und der Gesamtvorgang zur Herstellung der Probe- und Reaktionspfahlherstellung final abgeschlossen werden.

Wasserseitig wurden ebenfalls die Fr├Ąsarbeiten zur Herstellung der Bohransatzebene fertiggestellt. In KW 42 wurde die vollaufger├╝stete Hubinsel (Bohrger├Ąt 45 + Seilbagger) von Cuxhaven nach Helgoland verholt. Die finale Aufr├╝stung des Bohrger├Ąts erfolgte vor Ort im Helgol├Ąnder Binnenhafen. Weiterhin wurden die schwimmenden Einheiten (Lagerschute Sand, Lagerschute Bohrgut, Lagerschiff Tragrohre) eingerichtet und mit Material (F├╝llsand und Tragrohre) best├╝ckt. Nach dem Aufr├╝sten erfolgte die Positionierung der Hubinsel und der schwimmenden Einheiten auf der Hubinsel-Arbeitsstellung A1.

Nach den ersten Austauschbohrungen und Sandverf├╝llungen wurde am 23.10.2019 die erste Tragrohrbohrung abgeteuft und das erste Tragrohr (Tragbohle TB-18) eingestellt und betoniert.
Bis zum 06.11.2019 wurden in den Hubinsel-Arbeitsstellungen A1 und A3 insgesamt 13 Tragrohre eingestellt und betoniert und weitere 14 Austauschbohrungen hergestellt und mit Sand aufgef├╝llt.

Parallel zu den Arbeiten vor Ort l├Ąuft weiterhin die Stahlbaufertigung im Stahlwerk. Die ersten 21 Tragrohre wurden geliefert und auf der BE-Fl├Ąche „Binnenhafenmoel“ bzw. dem Lagerschiff zwischengelagert oder, wie zuvor beschrieben, bereits eingebaut. Au├čerdem wurden alle F├╝ll- und Passbohlen angeliefert und auf der Binnenhafenmole bzw. dem Lagerschiff
zwischengelagert.

September/Oktober 2019

– Herstellung der Baustelleneinrichtung (kurz BE) auf der Binnenhafenmole und im Baufeld SOU
– Herstellung der Hilfsfundamente f├╝r die Bohrger├╝ste Nr. 1 – 3
– Herstellung der Bohrger├╝ste Nr. 1 und 2
– Montage der Bohrger├╝ste auf die Hilfsfundamente
– Herstellung der Bohrplattformen (Auflage von Baggermatratzen)
– Kampfmittelsondierung der Bohransatzpunkte f├╝r die Herstellung der Probe- und┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á ┬á Reaktionspf├Ąhle im oberen B├Âschungsbereich
– Herstellung des ersten Probepfahls sowie der zugeh├Ârigen Einzel- und Doppelreaktionspf├Ąhle
– Wasserseitige Fr├Ąsarbeiten zur Herstellung der Ansatzebene f├╝r das Gro├čbohrger├Ąt

Planm├Ą├čig wurde im September mit der Einrichtung der Baustelle im Baufeld SOU und der BE-Fl├Ąche „Binnenhafenmole“ begonnen. Die teilweise ├╝bernommene Einrichtung der BE-Fl├Ąche aus der Vorma├čnahme wurde f├╝r den geplanten Umschlag von Material und Ger├Ątschaften neu organisiert. Ebenso wurden die Unterk├╝nfte und B├╝ros angepasst und Lager/Magazine eingerichtet. Zum Abgrenzen der BE-Fl├Ąche wurde au├čerdem ein Bauzaun auf der Binnenhafenmole eingerichtet.

Im Baufeld SOU wurden im September die Vorarbeiten zur Herstellung der Probepf├Ąhle durchgef├╝hrt. Dazu wurden drei Hilfsfundamente zum Aufstellen und zwei Bohrger├╝ste hergestellt. Final montiert wurde die Bohrebene Nr. 1 (westliche Bohrebene), bestehend aus Hilfsfundament, Bohrger├╝st und Bohrplattform aus Baggermatratzen, in unmittelbarer N├Ąhe des S├╝dwestufers.

Auf Bohrebene Nr. 1 wurde Ende September mit der punktuellen Kampfmittelsondierung zur Freigabe der Bohransatzpunkte f├╝r die insgesamt 12 Probe- und Reaktionspf├Ąhle begonnen. Bei der vorangegangenen Ma├čnahme Kampfmittelr├Ąumung Binnenhafen wurde in Abstimmung mit dem Kampfmittelr├Ąumdienst aus wirtschaftlichen Gr├╝nden auf eine Tiefenr├Ąumung im Bereich der Stra├če am Binnenhafen verzichtet. Es wurde bis kurz unter die Leitungsebene ger├Ąumt.

W├Ąhrenddessen wurde die Bohrebene Nr. 2 (mittig im Baufeld SOU) fertiggestellt, sodass im Anschluss daran die Kampmittelsondierung dort fortgesetzt werden konnte. Parallel zur Kampfmittelsondierung auf Bohrebene Nr. 2 wurde nach der Kampfmittelfreigabe mit der Herstellung des Probepfahls und der zugeh├Ârigen Einzel- und Doppelreaktionspf├Ąhle auf Bohrebene Nr. 1 begonnen.

Nach der Kampfmittelsondierung auf Bohrebene Nr.2 wurde diese auf das Hilfsfundament Nr. 3 am Ostmauerkopf umgesetzt, sodass die Sondierarbeiten dort fortgesetzt und bis Ende September erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Weiterhin wurden die Arbeiten zur Herstellung des Probepfahls auf Bohrebene Nr.1 abgeschlossen und das Bohrger├Ąt auf Bohrebene Nr. 3 umgesetzt.

Parallel zu den landseitigen Arbeiten wurde in der KW 41 mit den wasserseitigen Fr├Ąsarbeiten zur Herstellung der Bohrebene der Gro├čbohrungen f├╝r das Hauptbauwerk begonnen. Zum Einsatz kommen eine schwimmende Einheit sowie ein Hydraulikbagger mit Fr├Ąse.
Zeitgleich zu den Arbeiten vor Ort l├Ąuft die Stahlbaufertigung im Stahlwerk. Die ersten sechs Tragrohre wurden fertiggestellt, in KW 41 geliefert und auf der BE-Fl├Ąche „Binnenhafenmole“ zwischengelagert.

Zustand vor der Bauma├čnahme

Das Baufeld S├╝dostufer (SOU) sowie die BE-Fl├Ąche „Binnenhafenmole“ wurden der Arbeitsgemeinschaft (kurz ARGE) „Binnenhafen Helgoland“┬á im Anschluss an die Kampfmittelr├Ąumma├čnahme ├╝bergeben. Zur Sicherung der B├Âschung wurde in der Vorma├čnahme ein Verfestigungsk├Ârper hergestellt, die B├Âschung wurde mit Soft Rock Containern gesichert und die Baustra├če wurde mit RC-Material aufgeschottert. Das gesamte
Baufeld S├╝dostufer wurde mit einer Absturzsicherung aus Betonsockeln und aufgesetzter Holzbeplankung gesichert ├╝bergeben. Die landseitige Bauzaunsicherung des Baufeldes sowie der Fl├Ąchen am S├╝dwestufer wurden ebenfalls bereits in der Vorma├čnahme hergestellt und durch die ARGE ├╝bernommen. Mit der ├ťbergabe des Baufeldes erfolgte ebenso die ├ťbergabe der BE-Fl├Ąche Binnenhafenmole.

Historische Bildergalerie

Die hier aufgef├╝hrten historischen Bilder stammen aus dem ┬ęArchivmuseum Helgoland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baureifmachung des S├╝dhafengel├Ąndes (2013 abgeschlossen)

 

 

 

 

 

Das S├╝dhafengel├Ąnde dient heute als Fl├Ąche f├╝r die Servicehallen der Windparkbetreiber. Bereits Mitte 2013 wurden die bauvorbereitenden Ma├čnahmen auf dem S├╝dhafengel├Ąnde abgeschlossen: Kampfmittel und St├Ârk├Ârper wurden sondiert und entfernt und die Fl├Ąche komplett baureif gemacht. F├╝r die Kampfmittelr├Ąumung musste eine Landfl├Ąche von rund 35.000 m┬▓ ÔÇô zum Teil bis zu 6 m tief ÔÇô sondiert, umgegraben und separiert werden.

Bauarbeiten auf dem S├╝dhafengel├Ąnde. Sie wurden Mitte 2013 abgeschlossen.

 

Helgolandkai, ehemals S├╝dkaje (2016 abgeschlossen)

Durch den Umbau des Helgolandkais und die Vertiefung des Vorhafenbeckens konnte der Frachtumschlag der Gemeinde Helgoland aus dem Binnenhafen in den Vorhafen verlagert werden. Auch das Passagierschiff ÔÇ×MS HelgolandÔÇť kann jetzt hier anlegen. Ein weiterer Pluspunkt: Aus der Sanierung des Kais haben sich neue Bootsanlegepl├Ątze an der Kaje sowie Fracht-Umschlagspl├Ątze am S├╝dhafengel├Ąnde ergeben.

Die Offshore-Windparkbetreiber profitieren ebenfalls von der neuen Infrastruktur des Helgolandkais, da sie jetzt ihre Monteure direkt von der Haust├╝r in den Windpark bringen k├Ânnen. Die Servicehallen der Offshore-Windparkbetreiber sind bereits 2014 auf einer zuvor kampfmittelger├Ąumten und erschlossenen Fl├Ąche des S├╝dhafengel├Ąndes von rund 12.000 m┬▓ errichtet worden.

PLANSTRA├čEN (2013 abgeschlossen)

Im Anschluss an die Baureifmachung des S├╝dhafengel├Ąndes wurden zwei Stra├čen angelegt, mit denen das Gel├Ąnde erschlossen werden konnte. Zun├Ąchst erleichterten sie den Zugang w├Ąhrend der Bauma├čnahmen, heute dienen sie haupts├Ąchlich der Fortbewegung der Offshore-Windparkbetreiber. Am 31. Oktober 2013 fand die bauliche Abnahme und damit die Freigabe der sogenannten Planstra├čen A und B statt, die heute Paul-Denker-Wai und Rickmer-Bock-Wai hei├čen.

Heliport (2015 abgeschlossen)

Da eine Mitbenutzung des Hubschrauberlandeplatzes der Marineflieger f├╝r die Offshore-Windpark-Betreiber nur eingeschr├Ąnkt m├Âglich war, wurde ein separater Heliport mit Bereitstellungsfl├Ąche und Hangar ben├Âtigt. Der Heliport unmittelbar s├╝dlich des Hubschrauberlandeplatzes des Marinefliegergeschwaders 5 wurde im Oktober 2015 fertiggestellt und von der Luftfahrtbeh├Ârde des Landes Schleswig-Holstein genehmigt. Ende November 2015 konnten die Offshore-Windparkbetreiber den Flugbetrieb aufnehmen. Somit steht ihnen eine weitere Infrastruktur zur Verf├╝gung, welche eine kurzfristige Reaktion bei St├Ârf├Ąllen in den Windparks erm├Âglicht.

Binnenhafen

Ein Teilprojekt ist die Sanierung des Helgol├Ąnder Binnenhafens. Sowohl die Ufer als auch das Becken selbst sind seit mehreren Jahren nicht mehr vollst├Ąndig nutzbar. Ziel der Sanierungsma├čnahmen ist es daher, den Binnenhafen als Multifunktionshafen wiederherzustellen. Dar├╝ber hinaus hat die Gemeinde ein Freiraumkonzept mit vielen neuen Sitzgelegenheiten und Gr├╝nfl├Ąchen entworfen. Im Vorfeld der Bauma├čnahmen findet eine wasser- und landseitige Kampfmittelr├Ąumung statt.

Das Hafenbecken

├ťber die Jahre angesammeltes Sediment in und vor dem Hafen hat dazu gef├╝hrt, dass das Hafenbecken nicht mehr tief genug war. Nur Schiffe mit einem geringen Tiefgang konnten den Binnenhafen ├╝berhaupt nutzen. Die Nassbaggerarbeiten zur Herstellung der n├Âtigen Sohltiefe von NN -4,5 m konnten im Juli 2019 erfolgreich beendet werden. Im Vorfeld wurde eine gr├╝ndliche Sondierung und R├Ąumung von Abwurfmunition durchgef├╝hrt. Kleinere Kaliber wurden w├Ąhrend der Ma├čnahme mit einer Separationsanlage aus dem gebaggerten Sediment herausgeholt.

Das S├╝dostufer

Links: R├╝ckgebautes S├╝dostufer im August 2019; rechts: Ansicht des neuen, geplanten S├╝dostufers (Bild: lichtecht)

Das 125 m lange S├╝dostufer entlang der Stra├če Am Binnenhafen befand sich ├╝ber Jahre in einem sehr schlechten Zustand, war teilweise abgesackt und daher auch bereits seit l├Ąngerer Zeit gesperrt. Das schr├Ąnkte die Nutzbarkeit des Binnenhafens als Multifunktionshafen erheblich ein. Die Sanierung der Kaje am S├╝dostufer geh├Ârt damit zu den Hauptzielen im Binnenhafen. In Vorbereitung auf den Kajenbau wurde das alte S├╝dostufer r├╝ckgebaut und die Standsicherheit mit einer in die Kaje eingebrachten Schwergewichtswand wiederhergestellt.

In das neue Gestaltungskonzept werden sowohl die Kaje als auch die angrenzenden Stra├če Am Binnenhafen einbezogen. Stra├če und Kajenfl├Ąche werden zun├Ąchst mit Pflastersteinen ausgestattet, wobei die Stra├če zus├Ątzlich verbreitert wird. Eine optische und r├Ąumliche Trennung beider Fl├Ąchen soll mithilfe von geschwungenen Granitsitzb├Ąnken und kleinen Gr├╝nfl├Ąchen erzeugt werden. Zum Konzept geh├Âren auch eine neue Beleuchtungsanlage sowie gen├╝gend Sitzfl├Ąchen und Papierk├Ârbe.

Die Ausgestaltung der neuen Kaje am S├╝dostufer begann im September 2019 und konnte im Juli 2021 fertig gestellt werden.

Das S├╝dwestufer

Links: altes S├╝dwestufer 2019; rechts: neuer Holzbohlensteg am S├╝dwestufer am 14.09.2020

Auch das S├╝dwestufer mit seinem Holzbohlensteg entlang der Hafenstra├če muss ert├╝chtigt werden. Dazu geh├Âren die wasserseitige Stabilisierung des Uferbereichs sowie die Erneuerung der Holzbohlen. Hier greift wieder das neue Gestaltungskonzept, das S├╝dost- und S├╝dwestufer einander optisch ann├Ąhert.

Das S├╝dwestufer konnte im September 2020 f├╝r die ├Âffentliche Nutzung freigegeben werden.

Wer nutzt den Binnenhafen? 

Im s├╝dwestlichen Bereich des Binnenhafens wurde eine Tankstelle f├╝r die Sportbootschifffahrt eingerichtet. Diese soll auch zuk├╝nftig Sportboote, B├Ârteboote und andere betanken. Die Forschungseinrichtung Biologische Anstalt Helgoland des Alfred-Wegener-Instituts hat ihre Tauchstation am S├╝dostufer des Binnenhafens. Zudem werden auch k├╝nftig die Helgol├Ąnder Fischer, die B├Ârteboote sowie zeitweise die Offshore-Windparkbetreiber dort Liegem├Âglichkeiten haben.

Aktuelles zum Projekt gibt es in unserem Baublog.